Eine Welt ohne Bienen
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In Österreich verstärkt sich das Bienensterben.
Arbeitsbienen verlieren die Orientierung, finden nicht mehr in den Stock zurück, Königinnen und Drohnen werden unfruchtbar. Die geschwächten Bienenvölker werden anfälliger für Varroamilben und überleben den Winter nicht mehr.
Als Ursache für dieses Bienensterben haben Wissenschaftler das mit Neonicotonoiden gebeizte Saatgut ausgemacht.
Das Beizen des Saatguts von Mais, Raps und Sonnenblumen ist angeblich notwendig, um den Befall durch den Maiswurzelbohrer, eine Käferart, zu verhindern. Der Maiswurzelbohrer hat aber nur dann eine Chance, wenn kein dreijähriger Wechsel in der Fruchtfolge der Felder eingehalten wird.
Maisanbau ist ein gutes Geschäft, denn der Mais wird für Agrosprit, Biomasseanlagen, Schweinefutter ect. verkauft. Mais wird in Europa derzeit verstärkt angebaut, sodass man schon von einer "Vermaisung" der LÖandschaft spricht.
Auch in Österreich wird heuer die Maisanbaufläche um 15% erhöht.
Wie würde eine Welt ohne Bienen aussehen?
Nun, es gäbe zuerst einmal keinen Honig, kein Naturwachs und kein Propolis.
Gravierender wäre aber, es gäbe kein Obst und kein Gemüse, das aus befruchteten Blüten entsteht.
Experten behaupten, dass ein Drittel unserer Nahrungsmittel von Bienen abhänging ist.
In China ist man ha bereits dazu übergegangen, Obstbaumplantagen durch Arbeiter mit der Hand bestäuben zu lassen. Eine sehr arbeitsintensive Methode.
Wie aber soll man sich vorstellen, dass ein großer blühender Kirschbaum von Arbeitern mit der Hand bestäubt wird? Was geschähe mit den Wildblumen, den Heidelbeeren im Wald, den Bäumen, die von Insekten bestäubt werden sollen, ect???
Die EU Kommission schlug vor, drei riskante Saatgutbeizmittel (Neonicotinoide) vorerst einmal 2 Jahre lang auszusetzen, um zu sehen, ob das den Bienen nützt. Öserreich stimmte sowie Ungarn, Spanien, Litauen, Tschechien und Deutschland dagegen.
Sehr geehrter Herr Landwirtschaftsminister Dipl.-Ing. Nikolaus Berlakovich!
Wir ersuchen Sie dringend, dem Bienensterben Einhalt zu gebieten, in dem Sie dem Vorschlag der EU Kommission, die 3 riskanten Saatgutbeizmittel (Neonicotinoide) für 2 Jahre auszusetzen, zustimmen.
Dr. Hilde Berger
Präsidentin des OÖ Landestierschutzvereins und Vereins für Naturschutz
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Herr Landwirtschaftsminister Dipl.-Ing. Nikolaus Berlakovich
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