EHE ES ZU SPÄT IST… Überall wird Kultur abgebaut und wir befürchten (aus gutem Grunde), dass dies auch unsere Archive treffen wird.
Als Unterstützerinnen und Unterstützer der Archive am Institut für Theaterwissenschaft der FU Berlin fordern wir den weiteren Erhalt dieser Archive mit ihren umfangreichen Sammlungen und Nachlässen. Mit den Archiven wird eine einzigartige Möglichkeit zur theaterhistorischen Forschung gegeben. Wir schätzen uns glücklich, theaterhistorische Dokumente von besonderer Vielfalt so einfach zugänglich zu finden, wodurch sich folgende Vorteile ergeben: der Studierendenschaft wird der Einstieg in die Theatergeschichte mehr als erleichtert und gewinnt an Attraktivität; nationale und internationale Forscherinnen und Forscher profitieren von der Vielfalt der Archivalien und regen einen gemeinsamen Dialog am Insitut für Theaterwissenschaft an, was sowohl für Studierende als auch für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gewinnbringend ist. Für diese breite und inspirierende Nutzung ist es unumgänglich, die Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit jederzeit zu garantieren und aufrecht zu erhalten, denn: Wertvolle Dokumente in einem verschlossenen Magazin können sich der Forschung niemals erschließen.
Die Archive des Instituts für Theaterwissenschaft gehören zu den wenigen theaterhistorischen Archiven im deutschsprachigen Raum, wo aktuelle theaterwissenschaftliche Forschung mit der Erkundung theaterhistorischer Quellen auf so enge Weise Hand in Hand geht und wo weiterhin die Möglichkeit des intensiven Austauschs der Theatergeschichtsforschung mit einer (Berliner) Vielzahl an Theaterpraktikerinnen und -praktikern möglich ist.
Bildnachweis: Collection Alfred J. Balcombe / Institut für Theaterwissenschaft der FU Berlin, Copyright: Michael J. Balcombe