Für den Erhalt des Künstlerhauses 188- Gegen die Allmacht des Verkehrs
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Die Diskussion beginnt gerade erst öffentlich zu werden, die interne Planung läuft wohl schon länger. Es geht um das traditionsreiche Künstlerhaus 188 am Böllberger Weg in Halle. Ein ehemaliges Schulgebäude mit angeschlossener Turnhalle, dessen Abriß nun forciert werden soll um die Subventionen aus dem sogenannten Stadtbahnprogramm ausschöpfen zu können und den Böllberger Weg auszubauen. Dabei entsteht am Künstlerhaus 188 eine Engstelle, die es den Verkehrsplanern nicht erlaubt alle Anforderungen an das sogenannte Stadtbahnprogramm umzusetzten. 2 Fahrspuren, ein eigenes Gleisbett für die Straßenbahn, sowie Fahrrad und Gehwege und Baumreihen. Hierfür soll das Künstlerhaus abgerissen werden genauso wie zwei weitere Altbauten auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Interessant dabei ist, dass ein privater Investor, bekannt für den Bau von Schotterparkplätzen in Baulücken und dem damit verbundenen Abriss von Altbauten eine Menge Geld verdienen wird, wenn er das Grundstück an die Stadt veräußert. Noch vor drei Jahren war das Haus gerade mal 5000 Euro wert. Da hat jemand den Braten gerochen und womöglich Insiderwissen gehabt. Nun kann er Steuergelder kassieren.
Auf Grund des historischen Wertes und des Wertes für das kulturelle Leben in Halle, die soziale Infrastruktur und nicht zuletzt den Schutz von Baudenkmälern fordern wir den Erhalt der historischen Gebäude und vor allem endlich die Allmacht der Verkehrsplanung in der Stadtentwicklung in Halle aufzugeben. Außerdem fordern wir eine öffentliche Diskussion in der sich alle Beteiligten stellen müssen.
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