Ein Wildwuchs an Trainerinnen und Trainern hat sich in den letzten Jahren an vorderster Front für gewaltfreies, motivationsorientiertes Hundetraining stark gemacht.
Motivationsorientiertes Training ist der Fels, auf dem gutes Training aufbaut und Gewalt gegen Hunde hat in einer zivilisierten Gesellschaft keinen Platz, aber auch Untätigkeit und nicht zielführendes Training ist Gewalt am Hund - Gewalt durch unterlassener Hilfeleistung!
Hundetraining soll allen Beteiligten Spaß machen, aber gerade im Tierheim darf es keine Freizeitbeschäftigung für schlecht ausgebildete und träumerische Hundeflüsterer sein, denn für Tierheimhunde ist der Spaß bitterer Ernst - das Training entscheidet, ob sie an eine neue Familie vermittelt werden können, oder ihr restliches Leben im Heim verbringen...
Besonders die Hunde mit den "angeknacksten Seelen", den traurigen und oft durch falsche Erziehung verursachten Vorgeschichten liegen allen Hundefreunden am Herzen, darum wollen wir, die Unterzeichner, nicht, dass diese wertvolle Arbeit von einigen sehr lautstark und nicht nur verbal aggressiv agierenden Personen im direkten Umfeld von nur scheinbar freundlichen, aber tatsächlich inkompetenten Trainerinnen und Trainern unmöglich gemacht wird.
Im Tierheim muss Hundetraining feste Ziele verfolgen:
- Stabilisierung des Hundes um Stereotypien und andere in Tierheimen möglichen Leidensformen zu verhindern/beenden
- mögliches Fehlverhalten (oft der Grund für die Abgabe) in die richtigen Bahnen lenken
- Beschäftigung während des Aufenthalts im Tierheim
- Sozialkontakt
- Vorbereitung auf ein neues Leben in der Gesellschaft
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Wir fordern alle Tierheime dazu auf, ihre Trainer sorgfältig zu wählen, ihre Erfolge/Misserfolge zu prüfen und bei Bedarf zu handeln!
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