UMBENENNUNG DER INVALIDENSTRASSE
>> Sprache schafft Realität, Realität schafft Sprache
Vor diesem Hintergrund organisieren das Theater der Unterdrückten – Wien (TdU-Wien) und DanceAbility Austria eine Kampagne zum Thema: „Kunst im öffentlichen Raum – Barrierefreiheit – sensible Sprache“ mit dem Titel „VALID 2“.
Homepage: invalidstreet.wordpress.com
Namensgebend und Grund für diese Kampagne ist die „Invalidenstraße“ im dritten Wiener Gemeindebezirk. Wenn Sprache Realität und Realität Sprache schafft, dann bedeutet eine kritische Auseinandersetzung mit Begriffen, wie „valide“, „gültig“, „wert“ und „wertvoll“ schlussendlich die Frage, welche Wertigkeit so genannte ‚behinderte Menschen‘ in unserer Gesellschaft einnehmen.
>> Wollen wir tatsächlich eine Straße, welche behinderte Menschen an gesellschaftliche Ränder drängt und sie doch auch in einen negativen Mittelpunkt stellt?
Schafft diese Sprache nicht vielmehr eine Realität, die der unsrigen längst nicht mehr entspricht? Wollen wir uns auf dieser Realität ausruhen, anstatt an einer neuen zu bauen?
DIE UNTERSCHRIFTEN DIESER PETITION WERDEN DEM BEZIRKSVORSTEHER, HERRN ERICH HOHENBERGER, VON EINER DELEGATION (VERTRETER_INNEN VON TDU-WIEN UND DANCEABILITY) PERSÖNLICH ÜBERBRACHT.
WIR FORDERN DIE UNTERSTÜTZUNG VON HERRN HOHENBERGER DEN SCHÜLER_INNEN SEINES BEZIRKES DIE MÖGLICHKEIT ZU GEBEN, SICH AKTIV MIT DER THEMATIK ‚WAS IST BEHINDERUNG‘ UND DER SCHAFFUNG VON REALITÄT DURCH SPRACHE, AUSEINANDER SETZEN ZU KÖNNEN UND DASS DIE KINDER UND JUGENDLICHEN IM UNTERRICHT MIT KREATIVEN MITTELN, SPIEL UND SPASS EINEN NEUEN NAMEN FÜR DIE STRASSE IN IHREM BEZIRK FINDEN KÖNNEN.
Bitte auch um Unterstützung der Kampagne über die Plattform Respekt.Net:
http://www.respekt.net/projekte-unterstuetzen/details/projekt/320/