Kein Geld ohne Leistung - Sozialarbeit für Arbeitslose
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Österreich hat ein großartiges Sozialnetz, auf das wir stolz sein können. Leider wird dieses Netz mittlerweile von so vielen Menschen missbraucht, sodass für die wirklich Bedürftigen das Geld knapp wird und die arbeitende Bevölkerung - nicht nur deswegen! - unter einer kaum mehr zu ertragenden Steuerlast leidet.
Parallel dazu ist für viele Arbeiten, vornehmlich im sozialen und kommunalen Bereich, kein Geld mehr vorhanden. Arbeiten, die problemlos von Jedermann durchgeführt werden könnten. Etwa Lotsenarbeiten am Schulweg, Reinigung von Wanderwegen, Besuche einsamer Menschen in Altersheimen, fachliche Mithilfe in gemeinnützigen Organisationen, Museen usw. Kurz gesagt, für jeden Fachbereich gibt es Tätigkeiten, für die dringend Leute gebraucht würden.
Im Sinne einer Gesellschaft, in der sich Leistung und soziale Gerechtigkeit die Waage halten müssen, fordern wir daher:
* Der Bezug von Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld, Mindestsicherung etc. muss an eine Arbeitsleistung geknüpft sein, die entsprechend der körperlichen und geistigen Fähigkeiten des Empfängers zu vereinbaren ist.
* Um den beschäftigungslosen Menschen eine Arbeitsmöflichkeit in ihrem unmittelbaren lokalen Umfeld zu ermöglichen, müssen die Gemeinden Informationen über Empfänger von Arbeitslosengeld erhalten und die Möglichkeit haben, diese im Rahmen der kommunalen Erfordernisse (Mithilfe bei Gemeindeveranstaltungen, Wegebeschilderung, Schulwegkontrolle usw.) einzusetzen.
Selbstverständlich müssen die erforderlichen Rahmenbedingungen (Versicherungen, Datenschutz etc.) entsprechend geschaffen werden.
Mit dieser Maßnahme erwarten wir uns zwei wesentliche Effekte:
1) Jene Menschen, die Arbeit suchen, werden damit wieder in einen Arbeitsprozess eingegliedert, erkennen den Wert ihrer Arbeit und erfahren Wertschätzung. Über ihre Tätigkeiten und die damit verbundenen Kontakte besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, eine reguläre Tätigkeit angeboten zu bekommen.
2) Jene Menschen, die das System lediglich ausnutzen und entweder nicht gewillt sind, generell einer Arbeit nachzugehen, oder aber unangemeldete Tätigkeiten im In- oder Ausland ausüben, können keine Zuwendungen mehr aus Steuerleistungen der arbeitenden Bevölkerung in Anspruch nehmen. Das bedeutet eine maßgebliche Entspannung für das österreichische Sozialbudget.
3) Durch die große Anzahl an neuen Arbeitskräften haben die Kommunen die Möglichkeit, Maßnahmen zur Betreuung der Menschen und der lokalen Einrichtungen zu setzen, die bislang nicht finanzierbar sind.
Alle diese Maßnahmen sollen dazu dienen, das soziale Klima in Österreich zu verbessern, die Leistungsfähigkeit des österreichischen Sozialnetzes zu stärken und das Bewusstsein für Leistung und Leistungsgerechtigkeit in der Bevölkerung zu schärfen,
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