Kein Verladeplatz der Fa. Wopfinger in Sollenau-Eggendorf !!!!
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Am 27.1.2013 wurde die Umfahrung von unserem Landeshauptmann Dr.Erwin Pröll, mit dem Versprechen, dass die Bevölkerung vor „Ruhe“ nicht mehr schlafen wird können, feierlich eröffnet. Tatsächlich ist durch die Entlastung des Durchzugverkehrs, besonders durch den LKW-Verkehr, die Lebensqualität in der Marktgemeinde Sollenau stark gestiegen.
Mit Bestürzung mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass die Firma
Wopfinger Transportbau GmbH ein Projekt eingereicht hat, das auf der Großmittelstraße (früher L 159) eine Nebenanschlussbahn sowie einen Verladeplatz zu errichten plant. Auf diesem Verladeplatz sollen 1,6 Millionen Kubikmeter Tunnelausbruch vom Bau des neuen Semmering-Bahntunnels vom Zug geschüttet werden, mit Radladern auf LKWs verladen und dann in einer firmeneigenen Kiesgrube deponiert werden.
Die Anlage soll von 6 bis 22 Uhr an sechs Tagen pro Woche betrieben werden. Täglich würden bis zu drei Züge Deponiematerial angeliefert und dieses mit 150 bis 200 LKWs abtransportiert werden und das mindestens 10 Jahre lang!
Die gesamte Anlage befindet sich nicht nur im Natura 2000 Gebiet, sondern auch in einem gesetzlich festgelegten Feinstaubsanierungsgebiet und im Einzugsgebiet der Mitterndorfer Senke.
Bei Durchführung dieses Vorhabens wird zu Recht befürchtet, dass die bei Realisierung des Projektes auftretenden negativen Begleiterscheinungen zu einer massiven Verschlechterung unserer Lebensqualität führen werden.
Wir protestieren daher gegen dieses Vorhaben aus den nachfolgend angeführten Gründen:
Sowohl die Errichtung als auch der Betrieb der geplanten Anlagen stellen ein erhöhtes Gesundheitsrisiko vor allem für Kinder und ältere MitbewohnerInnen dar.
Durch den Transportverkehr sowie die Verlade- bzw. Umladetätigkeiten kommt es zu einer erhöhten Lärm- und Staubbelastung (Feinstaub!!) und das bei einem geplanten Ausmaß von 1,3 m³ Materialtransport/-verladung auf über 10 Jahre!!
Ebenso ein erhöhtes Gesundheitsrisiko stellt die hohe Abgasbelastung durch den aufkommenden LKW-Verkehr dar.
Die bereits jetzt weit überdurchschnittliche Verkehrsbelastung auf der Großmittelstraße bringt weitere Sicherheitsrisiken mit sich.
Ein zusätzliches Gefahrenpotential sehen wir hier vor allem für unsere Schulkinder, die diese Straße täglich queren müssen.
Zu befürchten ist weiters die Verunreinigung von Boden und die Gefährdung von Qualität und Vorkommen des Grundwassers.
Durch den Bau einer Umladestelle für den Schotteraushub aus dem Semmeringbahntunnel und den mehrmals täglichen Lastenzugverkehr wird die Hauptverbindungsstraße (ehem. B 17) mehrmals täglich blockiert. Das bedeutet, dass bei Noteinsätzen die Einsatzfahrzeuge der Rettung, Feuerwehr und Polizei gezwungen sind, großräumige Umfahrungen zu nehmen um zum Einsatzort bzw. zum Landesklinikum Wr. Neustadt zu gelangen.
In vielen Fällen zählen oft Sekunden, die ein Menschenleben retten können!!!
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