Keine Hähnchenschlachtfabrik in Ahlhorn
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Der geplante Schlachhof benötigt mindestens 370.000 Kubikmeter Wasser pro Jahr - Das sind 370 Millionen Liter, die uns und unserer Natur entzogen werden!
Für die Auslastung des geplanten Schlachthofes mit mindestens 200.000 Schlachtungen täglich werden bei 300 Werktagen mindestens 60.000.000 (sechzigmillionen!) Tiere pro Jahr geschlachtet!
Da am alten Standort der Schlachterei in Wildeshausen momentan nur 30.000 Tiere pro Tag geschlachtet werden, müssten zusätzliche Ställe für 170.000 Tiere pro Tag gebaut werden. Dies entspricht einem Bedarf von ca. 170 Mastställen a 40.000 Tieren, die in unserer Umgebung errichtet werden müssten.
Weiterer Bedarf ist bereits durch die Erweiterungen bzw. Neubauten der Schlachtfabriken der Firmen Rothkötter in Wietze bei Celle und der Firma Wiesenhof in Wietzen bei Nienburg entstanden, die ihrerseits noch gar nicht ausgelastet sind!
Mit 170 neuen Mastställen fallen auch jährlich ca. 54.400 Tonnen zusätzlicher Festmist an, der angesichtssteigender Nitratwerte in unserem Grund- und Trinkwasser für unsere Region nicht mehr zu verkraften ist!
Einige Millionen Tiere mehr werden Qualhaltungen gehalten. Zusätzlich müssen unsere Mitgeschöpfe auf Tiertransporten und bei grausamen Schlachtvorgängen in den Schlachthöfen leiden.
Bei 220.000 Schlachtungen pro Tag müssen täglich 22 LKW mit „schlachtreifen“ Hähnchen den Schlachthof anfahren. Einschließlich weiterer Transporte, wie Abfuhr der Fertigware, Schlachtsabfälle, Betriebsmittel etc. ist mit einem täglichen Aufkommen von ca. 50 LKW zu rechnen. Diese werden auch einige unserer Ortschaften durchfahren müssen und in Ahlhorn sehr wahrscheinlich mit Ausnahmegenehmigungen mitten durch den Ort fahren.
Im Umfeld dieser LKW wurden bei Untersuchungen unter anderem multiresistente Keime (MRSA) festgestellt! Diese bedeuten eine ganz konkrete Gesundheitsgefahr für die Menschen, die sich auf der Straße oder in deren Nähe aufhalten.
Bei der Ansiedlung eines weiteren Schlachthofes muss mit überwiegend schlecht bezahlten Arbeitsplätzen in der Verarbeitung gerechnet werden. Damit werden sich die bereits vorhandenen sozialen Konflikte in Ahlhorn weiter verschärfen und die Integrationsbemühungen in unserer Gemeinde werden weiter erschwert!
Keine Hähnchenschlachtfabrik in Ahlhorn !
„Die Entscheidung über die Hähnchenschlachterei fällt alleine der Großenkneter Gemeinderat. (...)
Wenn die Politik in unserer Gemeinde es will, läss t sich das Vorhaben noch stoppen .“
(Erster Gemeinderat Klaus Bigalke in der Wildeshauser Zeitung vom 25 .04.2013)
Mit meiner Unterschrift fordere ich die Politik auf, dem mehrheitlichen Willen der Bevölkerung zu folgen und die Hähnchenschlachtfabrik zu verhindern!
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