Kürzungsstopp bei den Kulturetats!

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Kürzungsstopp bei den Kulturetats Die Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen e.V. (INTHEGA), vertritt 400 Mitgliedstädte in Deutschland und im benachbarten deutschsprachigen Ausland. Sie ist anerkannter Berufsverband der Theaterveranstalter in den Städten „in der Fläche“, die kein eigenes Ensemble unterhalten. Sie vertritt dabei etwa 12 Millionen Bewohner in kleinen und mittelgroßen Städten und Gemeinden. In diesen Städten finden alljährlich über 20.000 Vorstellungen mit über 6,3 Millionen Besuchern statt. 20 % dieser Aufführungen sowie 17 % der Besucher entfallen dabei speziell auf den Bereich des Kinder- und Jugendtheaters. Die INTHEGA ist Teil der Kultur- und Kreativwirtschaft, die allein in Deutschland nach Berechnungen des Bundeswirtschaftsministeriums eine Bruttowertschöpfung von 2,6 % des Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftet. Mit großer Sorge verfolgt die INTHEGA die überall im Land festzustellenden Einsparungen im Bereich von Kunst und Kultur. Diese Spardiktate bedrohen mittlerweile die Existenz der Kultureinrichtungen aufs Dramatischste. Die INTHEGA fordert daher einen Kürzungsstopp bei den Kulturetats. Sie stellt dazu fest: • Im Zuge der Bankenkrise sind milliardenschwere Rettungsschirme für Geldinstitute aufgespannt worden. Dies sei notwendig, weil systemrelevant gewesen, argumentiert die Politik. Milliarden Euro sind mit dieser Begründung den öffentlichen Haushalten und damit auch der Kultur entzogen worden. Systemrelevant ist aber in weit höherem Maße das Lebensmittel Kultur. • Gerade die Bespieltheater in der Fläche unseres Landes versorgen einen Großteil der Bevölkerung mit Kulturdarbietungen und tragen damit entscheidend zur Daseinsfürsorge bei. • Deutschlands Ruf als Kulturstandort begründet sich wesentlich auf seiner in Europa einzigartigen Theaterlandschaft. Die Theater haben historisch wie aktuell dazu beigetragen, die Demokratie zu entwickeln und zu gestalten. • Die gegenwärtige Haushaltslage zwingt allerorten zu Einsparungen. Gerade die Kultureinrichtungen waren und sind davon am härtesten betroffen. Sie haben in den vergangenen Jahren bereits erhebliche Einspar-Beiträge zur Konsolidierung der öffentlichen Haushalte geleistet. Weitere Einsparungen können nicht hingenommen werden, umso weniger, als der Kulturanteil an den öffentlichen Haushalten nur ca. 2% beträgt. Zusätzlich refinanziert sich Kultur über eine nachweisbare Umwegrentabilität mit einem Faktor von 1,1 bis 1,4. Weitere Kürzungen hieße, die Kulturarbeit vor Ort zu zerstören ohne die Etats signifikant zu entlasten, ganz im Gegenteil, sie zusätzlich zu belasten. • Die INTHEGA fordert die Aufsichtsbehörden der Kommunen auf, bei der Bewertung kommunaler Aufgaben den Kulturbereich wie eine kommunale Pflichtaufgabe zu behandeln. Gerade dieser Bereich macht das Wesen deutscher Städte aus. Die INTHEGA fordert deshalb nach dem Beispiel Bayerns die Kulturarbeit als Staatsaufgabe in den Länderverfassungen und im Grundgesetz zu verankern. Gerade vor dem Hintergrund eines sich immer schneller vollziehenden Wandels in den Bereichen Wirtschaft, Technik, Gesellschaft, Politik und sozialer Fürsorge, tragen Kunst und Kultur entscheidend zur Sinngebung des Einzelnen bei. Menschen aus allen Bevölkerungsschichten müssen daran teilhaben können. Dies dient nicht zuletzt der Sicherung des gesellschaftlichen und sozialen Friedens. Die INTHEGA ruft alle politisch Verantwortlichen und gesellschaftlichen Entscheidungsträger dazu auf, die Kultureinrichtungen in unserem Land zu erhalten und sie langfristig zu sichern. Was für andere Wirtschaftszweige gilt, muss für die Kultur allemal gelten. Daher fordert sie von allen gesellschaftlichen Entscheidungsträgern einen Kürzungsstopp bei den Kulturetats
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