Guten Tag, Frau Stadtpräsidentin Corine Mauch
Betrifft: Wohnmuseum Bärengasse, Abschluss einer Gebrauchsleihe zur Einrichtung der Ausstellungsplattform "Money World". Gemeinderat-Sitzung vom 9. Juni 2010.
Mit Befremden las ich, dass die rot-grüne Zürcher Stadtregierung, das Museum Bärengasse, ab Ende 2012, unentgeltlich der Stiftung Sunflower, "Money Museum" zu Verfügung stellt.
Nicht genug, die SteuerzahlerInnen zahlen jährlich noch Fr. 280000.- (Einnahmenausfall Immobilienbewirtschaftung). Das dem Budget der Abteilung Kultur belastet wird!
Es gibt so viele Kulturschaffende in Zürich, die trotz viel Engagement in bescheidensten Verhältnissen leben. Diese Fr. 280000.- wären sinnvoller einzusetzen, in Literatur, Tanz, Schauspiel, Kunst, etc.
Schade, dass die reiche Bankenstadt Zürich das Museum Bärengasse auf gibt und so Raum für Kultur verloren geht. Dafür der Finanz-(Kultur) huldigt.
Die Begründung, das diese Thematik vor allem auch für Schulen und Jugendliche äusserst attraktiv sei.
Geld sehe ich als notwendiges Übel, bringt es doch so viel Elend in diese Welt.
Nicht, dass man die Schüler nicht aufklären darf über Geld, Vermögen und Reichtum. Doch gehören auch die Schattenseiten einer "Money World" aufgezeigt. Woher die Schweiz das Gold, Silber, und sonstige Gewinn bringende Rohstoffe bezieht. Unter welchen Bedingungen heute noch, Kinder und Erwachsene in den Minen arbeiten. Sie leben in höchster Armut, werden kaum über 40 Jahre alt. Gerade in der jetzigen Zeit wo viel von Despoten gesprochen wird. Aber weiterhin weltweit mit korrupten Regierungen zusammen gearbeitet wird. Es findet immer noch eine Grosse Ausbeutung statt. Eine kleine, aber wachsende Schicht in unverschämt, schwindelndem Reichtum lebt. Sie werden noch reicher, da das Geld immer mehr von unten nach oben verschoben wird, auch in der Schweiz.
Von einer rot-grünen Regierung erwarte ich, dass sie der Stiftung Sunflower, Auflagen macht, die asoziale Seite der "Geld Welt" mit einzubeziehen. Das der so genannte Erlebnispark, gestaltet vom Szenographen Xavier Bellpart, nicht zur Farce der Reichen wird.
Wir bitten Sie freundlich um Stellungnahme.
Mit besten Grüssen