Nein zur Industrie im Naherholungsgebiet
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Die Industrialisierung des Dambergs ist geplant!
15 Windkraftanlagen sollen das Naherholungsgebiet Damberg - Braschenberg - Schwarzberg zerstören.
Umwelt entlasten durch Umwelt zerstören? - NEIN DANKE!
Geplant sind vorerst 15 Windräder im gigantischen Ausmaß von bis zu 197 Meter Gesamthöhe.
Im Vergleich dazu:
Dambergwarte: 30 Meter Windräder Laussa: ca. 71,5 Meter Stephansdom: 137 Meter geplante Windräder am Damberg: 156 – 197 Meter alleine die Rotorblätter sind 54,6 Meter lang.
Dies in unserem Naherholungsgebiet, wobei stets davon gesprochen wird, dass Windanlagen in Wäldern keine Unterstützung finden dürfen.
Großflächige Rodungen, Straßenbauten und Fundamentbefestigungen stehen bevor.
Die IG „Freunde des Dambergs und Schwarzbergs“ ist grundsätzlich für erneuerbare Energie, spricht sich jedoch eindeutig gegen Windräder am Damberg-Braschenberg-Schwarzberg aus.
Begründung:
Bereits 2005 wurde einer Windkraftanlage (WKA) am Braschenberg seitens der Oö Landesregierung die Genehmigung versagt, weil die fachliche Vorprüfung seitens des Natur- und Landschaftsschutzes die ökologische Beeinträchtigung der dort vorhandenen wertvollen Rückzugsgebiete als massiv einstufte. Diese ablehnende Stellungnahme aus naturschutzfachlicher Sicht bleibt vollinhaltlich aufrecht, denn an der Gesetzeslage hat sich bis heute nichts geändert.
Der lärmfreie Naherholungsbereich für ca. 50.000 Menschen geht verloren (Lärmemission bis 106,5 dBA). Außerdem kommt es durch die WK-Anlagen und den Straßenbau zur Zerstörung der Wanderwege, durch die Gefahr des Eiswurfes müssen die Gebiete rund um die Windräder großräumig abgesperrt werden.
Die Straßen müssen für Schwertransporte (z.B. 800-t-Kran) ausgebaut oder neu errichtet werden, das bedeutet Aufschüttungen von ca. einem dreiviertel Meter. Das Verkehrsaufkommen durch LKW und Mannschaftstransporte in der Bauphase ist enorm (mindestens 15.000 LKW-Fuhren).
Massive Eingriffe in die Natur erfordert die Anbindung an das öffentliche Stromnetz. Entweder erfolgt der Anschluss mittels Freileitungen mit ca. 60 Meter hohen Masten oder unterirdisch. Dies benötigt einen bewuchsfreien 25 Meter breiten Korridor, wiederum mit Zufahrtsstraßen zur Wartung, der den Wald zerschneidet wie eine Autobahn.
Gefährdung der Gesundheit durch Lärm (106,5 dBA), tieffrequente Schallemissionen und Schattenwurf auf eine Entfernung von mehreren Kilometern.
Tieffrequenter Schall ist gesundheitsgefährdend - er bewirkt Schlaf- und Konzentrationsstörungen, psychische Anspannungen, Ansteigen des Blutdrucks und Steigerung des Herzinfarktrisikos um bis zu 30 Prozent. Empfindliche Personen können verstärkt unter Ohrendruck, Morgenmüdigkeit und Verschlechterung des Sprachverständnisses leiden sowie unter Angst, Schwindelanfälle, und Erschöpfung. Zu den Risikogruppen zählen besonders Kinder und Jugendliche, bereits vorbelastete Personen sowie Schwangere.
Durch den Schattenwurf und die Lärmbelästigung (besonders stark bei Südwind) verlieren die Grundstücke an Wert.
Gefährdung des Trinkwassers: Wenn Hänge angeschnitten werden, kann es leicht sein, dass das Wasser vergeht und Brunnen austrocknen. Schon alleine die Schwingungen der Tiefenbohrungen stellen für den sensiblen Flyschuntergrund eine massive Belastung dar und könnten eine veränderte Grundwasserführung zur Folge haben. Nicht weniger bedrohlich ist der Bruch von Windrädern, wodurch eine große Menge an Hydraulik- und Schmierölen freigesetzt wird, die ebenso ins Grundwasser gelangen kann.
Gefährdung des Lebensraumes bedrohter Tierarten wie Schwarzstorch, Fledermäuse, Wespenbussard, Eulen, Kauze und Kolkraben. Auch streng geschützte Pflanzenarten, wie mehrere Orchideengewächse, würden ihren Lebensraum verlieren.
Das Landschaftsbild wird durch bis 197 Meter hohe Industrieanlagen mit drehenden Rotoren negativ geprägt. Belästigung durch nächtlich blinkendes rotes Warnlicht zur Flugsicherung. Der Erholungswert der Landschaft geht dadurch verloren.
Der Landschaftsverbrauch wäre außerordentlich hoch: Der markante Höhenrücken des Steyrer Hausberges ist ein besonders sensibler Standort, weil er von allen Richtungen aus dem Voralpenraum, Zentralraum und dem Mühlviertel einsehbar ist.
Die Auswirkungen auf den Fremdenverkehr wären enorm. Das Ort- und Landschaftsbild wären gefährdet. Dies wäre der Steyrer Bewerbung um den Status als UNESCO-Kulturerbe wenig förderlich. Auch alle Bemühungen, die Region als Nationalparkregion im Bewusstsein der Gäste zu verankern, wären schlagartig zunichte gemacht. Das „Tor zur Nationalpark-Kalkalpen-Region“ würde zum „Tor in die Windparkregion“.
Brände infolge von Blitzschlag oder technischem Gebrechen sind nicht löschbar. Vor allem bei Trockenheit besteht die enorme Gefahr von Waldbränden.
Rentabilität nur durch öffentliche Förderung gegeben. Strom aus Windkraft ohne Speichermöglichkeit ist ökonomisch nicht sinnvoll. Speichermöglichkeiten fehlen und sind nicht vorgesehen.
Ohne Flächenumwidmung durch unsere Bürgermeister kann ein Windpark am Damberg nicht realisiert werden.
Geldzuwendungen (Standortgebühren) von Windparkbetreibern dürfen die Entscheidung unserer Politiker nicht beeinflussen.
Eine ablehnende Haltung der Bevölkerung darf nicht ignoriert werden.
Wir können uns wehren!
Erzählen Sie Ihren Freunden, Nachbarn und Bekannten von dem geplanten Projekt und laden Sie sie zur Unterstützung ein.
Ich bin gegen eine Windkraftanlage am Damberg - Unterzeichne jetzt unsere Petition
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