Petition für eine umfassende Erneuerung der Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für 0-6jährige in Österreich (Krabbelstuben, Tageseltern/-mütter/-väter, Kindergärten etc.)

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Sehr geehrte Damen und Herren in den politischen Gremien Österreichs! Wir Vertreter/innen von Institutionen, Interessengemeinschaften und Träger/innen-Organisationen sowie Expertinnen und Experten aus dem elementaren Bildungsbereich sowie wir Eltern und Alleinerziehenden sowie an einer nachhaltigen Verbesserung der Elementarbildung in Österreich Interessierten fordern dringend Reformen in Quantität und vor allem Qualität der elementaren Bildungseinrichtungen im Rahmen einer umfassenden Reform des Bildungswesens insgesamt. Grundvoraussetzung dafür ist die Reform der Pädagogen/innen-Ausbildung und eine gesamtösterreichische Lösung der Qualitätsprobleme. Quantität reicht nicht –auch wenn flächendeckende Einrichtungen wichtig sind Es reicht nicht, Geld in die Quantität zu investieren – es braucht Geld für die Verbesserung der Qualität und es wird Zeit, dass die Verantwortlichen endlich begreifen, dass der Einrichtungen für 0-6jährige mehr sind als eine Betreuungseinrichtungen , mehr sind als „Kinderaufbewahrungsanstalten“. Bildung beginnt im daheim. Ja, Bildung (Herzens- wie Wissensbildung!) beginnt daheim, bei Mutter, Vater, Großeltern, im unmittelbaren Umfeld. Aufgrund des verschiedenen Hintergrundes, aufgrund der Realitäten im persönlichen Umfeld der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen gelingt es aber bei bestem Bemühen und Wollen oftmals nicht, über die bildungs-, psychischen, sozialen und persönlichen Kompetenzen des Umfeldes hinauszukommen - auch und gerade in den Patchwork-Identitäten der modernen Gesellschaft. Um Chancengleichheit zu geben, braucht es ganztägige Angebote – flächendeckend. Die Bildungseinrichtungen brauchen Qualität und Evaluierung Die Mädchen und Buben, Eltern bzw. Bezugspersonen benötigen Pädagoginnen und Pädagogen als Kommunikationspartner mit hoher Sensibilität gegenüber Kindern und deren Bezugspersonen und den damit aufkommenden sehr individuellen Konsequenzen für die Entwicklung. „Spiel" ist die frühkindliche Form der Bildung, der Entwicklung von Kompetenzen ist, mit dem Weichen für die Entwicklung der Persönlichkeit gestellt werden. In den Kindergärten ist den Kindern körperliches und seelisches Wohlbefinden, Geborgenheit und Sicherheit zu vermitteln – gemeinsam mit wissender Förderung. Dazu brauch es hohe Qualität der Einrichtungen – bei Räumlichkeiten, Ausstattung, Öffnungszeiten. Samt Qualitätskontrolle. Die Bildungseinrichtungen brauchen bestausgebildete Pädagogen/innen Es braucht höchste Qualität des Personals. Die Elementarpädagogen/innen sind immer mehr gefordert, den Kindern körperliches und seelisches Wohlbefinden, Geborgenheit und Sicherheit zu vermitteln. Liebe zu den Kindern ist das Eine, wissende Förderung das Andere. Ersteres hat „man“ oder hat man nicht – Zweiteres muss gelernt sein. Die Pädagoginnen und Pädagogen müssen die Zusammenhänge der verschiedenen Persönlichkeitsanteile erkennen und sich fundiert in die Schwächen, Stärken und Ressourcen einleben und adäquat reagieren können. Dazu braucht es bestausgebildetes und emotional gefestigtes Personal. Jedes Kind braucht einfühlsame, wissende Bezugspersonen, die es empathisch verstehen und fürsorglich daraus individuelle Konsequenzen ziehen. Die Pädagogen/innen müssen die Zusammenhänge der verschiedenen Persönlichkeitsanteile erkennen und sich fundiert in die Schwächen, Stärken und Ressourcen einleben und adäquat reagieren können. Dazu gehört auch das Wissen, dass „Spiel“ die frühkindliche Form der Bildung, der Entwicklung von Kompetenzen ist, mit dem Weichen für die Entwicklung der Persönlichkeit gestellt werden. Elementarpädagogen/innen müssen interdisziplinär denken können und sich den rasch veränderten gesellschaftlichen Gegebenheiten anpassen können. Sie müssen verstehen, sich abzugrenzen und erkennen, dass sie auf Kooperationen mit den Bezugspersonen der ihnen anvertrauten Kinder und mit anderen Professionen (Sozialberater/innen, Psychologen/innen etc.) angewiesen sind – und diese auch gezielt einsetzen. Im Zentrum der gewünschten Professionalität steht nicht das wissenschaftliche Wissen, sondern die daraus erwachsende Fähigkeit zur individuellen Auslegung und Deutung von Situationen. Wissenschaft alleine ist zu wenig. Empathie, „Mütterlichkeit“ auch. Beides zusammen – das ist das Ideal. Praxisnahe wissenschaftliche Ausbildung für reife PädagogInnen, die sich bewusst für diesen Beruf entscheiden (und nicht fremdbestimmt und zu jung wie derzeit in den BAKIP) ist der Schlüssel für das Gelingen der „Bildung von Anfang an“ und bleibende Berufsfreude in einem von vorneherein möglichen Lebensarbeitsfeld „Pädagogik“, das nicht auf einzelne pädagogische Stufen eingeschränkt ist. Wir fordern daher: ■ ein Bildungssystem, in dem alle Fähigkeiten und Talente der Buben und Mädchen so früh wie möglich erkannt und durch permanente Förderung zur Entfaltung gebracht werden; ■ ein sozial faires Bildungssystem, in dem alle Buben und Mädchen in Österreich Anspruch auf alle gebotenen Chancen haben, unabhängig von Geschlecht, sozialer, kultureller, religiöser oder regionaler Herkunft; ■ ein weltoffenes Bildungssystem, das Internationalität und kulturelle Vielfalt als Bereicherung ansieht und den Migrantinnen bzw. Migranten und ihren Kindern faire Bildungs- und Berufschancen einräumt; ■ ein modernes, bürokratieschlankes und weitgehend autonomes Bildungssystem ohne parteipolitische Einflussnahme; ■ ein flächendeckendes Angebot an in Raum, Angebot, Ausstattung und zeitlichen Verfügbarkeit des pädagogischen Personals sowie hinsichtlich der Gruppengröße qualitätsgerechten elementarpädagogischen Einrichtungen (Krabbelstuben, Kinderkrippen, Kindergärten…), sowie bundesweite Ganztagsangebote; ■ die Gleichstellung der Kindergärten mit den Schulen (und damit die Kostenfreiheit der Kindergärten - wie auch der Schulbesuch kostenlos ist) und der Kindergartenpädagoginnen und –pädagogen mit den Lehrerinnen und Lehrern; ■ die Aufwertung des Pädagoginnen/Pädagogen-Berufes durch gemeinsame tertiäre Ausbildung und einheitliche Besoldung; ■ ein verbindlicher Ausbau – und Finanzierungsplan für unsere Bildungseinrichtungen von den Elementarbildungseinrichtungen bis zu den Hochschulen und Universitäten; ■ die jährliche kontinuierliche Erhöhung der öffentlichen Finanzierung aller Bildungseinrichtungen. Diese Petition richtet sich an: • Das Präsidium des Österreichischen Nationalrates • Die Bildungs- , Frauen- und Familiensprecher der Nationalratsparteien • Frau Bundesministerin für Bildung und Unterricht • Herrn Bundesminster für Wissenschaft und Forschung • Frau Bundesminsterin für Frauen • Herrn Bundesminster für Familien • Die Damen und Herren Landeshauptleute • Die LandesrätInnen für Bildung, Frauen und Familie
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25 May 2013
44. Eva F | Ich unterschreibe diese Petition
29 March 2013
14 January 2013
42. Nikoleta Struber | viel glück, leutchen
2 February 2012
41. Verena Schindlauer | Ich unterschreibe diese Petition dick unterstrichen!
17 December 2011
40. Agnes Gamsjäger | Ich unterschreibe diese Petition
7 December 2011
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28 November 2011
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18 November 2011
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15 November 2011
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10 November 2011
4 November 2011
34. Heidi Färber | Jesper Juul Lehrgang sollte Pflicht sein!!!!!!
3 November 2011
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3 November 2011
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2 November 2011
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2 November 2011
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1 November 2011
29. heinz natter | Ich unterschreibe diese Petition
1 November 2011
28. Alois Spiegl | Ich unterschreibe diese Petition
27 October 2011
27. cornelia grünwald | Ich unterschreibe diese Petition
27 October 2011
26. kija salzburg | unverzichtbar!
27 October 2011
25. Liselotte Kaiser | Ich unterschreibe diese Petition
26 October 2011
24. Brigitte Jurkovits | Ich unterschreibe diese Petition
26 October 2011
23. chri ahorner | Ich unterschreibe diese Petition
25 October 2011
22. Marlies Gruber | Ich unterschreibe diese Petition
25 October 2011
21. Elisabeth Planinger | Ich unterschreibe diese Petition
24 October 2011
20. Claudia Maierhofer | Ich unterschreibe diese Petition
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Petition target:
Bundesregierung, Landesregierungen, Parlament
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