Die Sportgemeinschaft Dynamo Dresden drücken Millionenschulden. In den vergangenen zwanzig Jahren aus Unwissenheit, Naivität, kriminellen Machenschaften und Größenwahn entstanden, bedrohen diese Verbindlichkeiten permanent die Existenz des Vereins. Das jahrelange Leben über die eigenen Verhältnisse hat den Traditionsclub mittlerweile derart in Abhängigkeiten getrieben, dass er heute kaum mehr in der Lage ist, eigene Entscheidungen zu treffen oder aus sportlichem und wirtschaftlichem Erfolg selbst Nutzen ziehen zu können.
Um die SG Dynamo Dresden aus dieser für sie akut bedrohlichen Situation zu befreien, ist ein mehrheitliches grundlegendes Umdenken bei Mitgliedern, Fans, Stadionbesuchern, Freunden, Sponsoren, Gremien und Geschäftsführung des Vereins notwendig. Anstatt weiter aus einem völlig überzogenen Anspruchsdenken heraus, unter Missachtung der katastrophalen wirtschaftlichen Lage und der Ausblendung der Fehler der Vergangenheit wieder und wieder nicht vorhandenes „frisches“ Geld zu generieren und für irrationale Wunschträume zu verbrennen, kann und darf der künftige Weg Dynamos nur der von Realismus und Schuldenabbau sein. Begonnen werden muss dieser Weg jetzt. Das Zögern und Zaudern, die Ausreden und die Überheblichkeit der Vergangenheit haben uns nicht nur in die jetzige Misere gebracht, sondern auch das Vertrauen und die Sympathien großer Teile der Öffentlichkeit gegenüber Dynamo Dresden zerstört. Ein neuer Weg, ein von Bescheidenheit und Verantwortungsbewußtsein geprägter, ist nicht nur der einzig erfolgversprechende, sondern auch der geeignete, dieses Vertrauen und diese Sympathie wiederzugewinnen.
Für eine erfolgreiche Zukunft der SG Dynamo Dresden. Für Realismus und Ehrlichkeit.
Für Schuldenabbau. Jetzt!