Überall wird von Geld sparen, Tier- und Umweltschutz sowie besserer Lebensqualität geredet. Nur wenn Frau Holle sich im Winter saisongerecht meldet, vergisst man die Themen sofort wieder. Es wird tonnenweise Salz verstreut - und zwar dorthin, wo es nicht hin gehört: Auf die Strassen und damit die Welt, auf der wir leben. Alle müssen leiden! Und das nur, weil ein paar unverbesserliche im Winter keine zur Jahreszeit passenden Schuhe tragen wollen, sich beim Autofahren nicht den Umständen anpassen möchten und weiterhin unbedingt mit 50 durch die schweizer Städte blochen müssen oder schlicht und einfach aus Ignoranz, ohne Rücksicht auf die Umwelt, Tiere und das Eigentum anderer, welches durch das Salz beschädigt oder gar zerstört wird.
Keiner ist gezwungen, im Winter mit dem Auto zu fahren. Es gibt adäquate Bereifung, bei Bedarf mit Spikes. Oder es können Schneeketten angelegt werden. Unnötige Ausfahrten an verschneiten Tagen kann man bleiben lassen. Es reicht, wenn die Strassen, wie z.B. in Finnland oder Schweden, ausschliesslich gepflügt werden. Das bedeutet weniger Matsch und damit mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer, da der Untergrund bei weitem nicht so rutschig ist, wie wenn gesalzen wird.
Streusalzverbot CH fordert daher, dass insbesondere in Zürich, aber auch in der restlichen Schweiz, ein restriktives Streusalzverbot eingeführt wird. Dies bedeutet, dass weder Gemeinden noch Private Streusalz einsetzen dürfen. Umweltfreundlichere Alternativen wie Kies sind gestattet, wenn es nicht flächendeckend eingesetzt wird, sondern nur auf eingeschränkten Pfaden (z.B. bei Hauseingängen, verschneiten Treppen oder an problematischen Stellen wie z.B. stark befahrene Kreuzungen.
Neben dem Verprassen von Steuergeldern durch den Kauf, dem Bunkern und Verstreuen von Salz entstehen für alle, insbesondere aber Tierhalter und Fahrzeugbesitzer hohe Folgekosten, die jeder selbst tragen muss.
Bitte unterstützen Sie die Petition mit Ihrer Stimme. Damit wir alle, jung und alt, den Winter auch in Zürich wieder geniessen können. Denn der Schnee gehört hierzulande einfach dazu.