Private Pensionsvorsorge heute ist genau so unsicher wie staatliche Vorsorge. Denn die Pensionsbeiträge werden zum überwiegenden Teil in Staatsanleihen angelegt. Kein Mensch, der sich mit dem Finanzsystem beschäftigt, geht davon aus, dass dieses bis zur Pension heute junger Menschen überlebt. Die errechneten Renditen könnten nur durch ständiges Wirtschaftswachstum zustande kommen. Aber wer vertraut auf ewiges Wachstum? Der Kaufkraftverlust durch Inflation übersteigt heute bereits den Zinsgewinn auf unseren Sparkonten. Warum sollte es bei Pensionsvorsorgen anders sein? Wir von “Banken in die Schranken!“ geben kein Geld für leere Versprechen aus, sondern nehmen unsere Vorsorge selbst in die Hand!
Und das geht so: Über Sponsoren finanzieren wir die Erstellung eines Vertragskonzeptes, das für alle Gemeinden zugänglich gemacht wird. Es erlaubt der Kommune den Vorverkauf von Kilowattstunden, Litern oder Betreuungsstunden aus nachhaltiger Infrastruktur an Ansässige. Es gibt auch eine Rückverkaufspflicht im Fall eines Wohnortwechsels. Die Gemeinde investiert nun die Gelder aus dem Vorverkauf in nachhaltige Energieversorgung, Klär- und Recyclinganlagen, Wasserversorgung und Pflegeeinrichtungen. Die Verträge lauten auf Kilowattstunden, Liter und Stunden (für Betreungsdienstleistungen). Wenn der Wert des Euro verfällt oder eine Währungsreform kommt, so bleiben die Verträge davon unberührt. Da die Leistung der Anlagen und Einrichtungen im Voraus bekannt ist, kann ein Teil an Ansässige vorverkauft werden, während der andere Teil zur Deckung der Erhaltungskosten während des Betriebs vermarktet wird. Statt einer Zusatzpension konsumiert der Bürger später die Infrastrukturleistungen, die er vorfinanziert hat. So können auch verschuldete Gemeinden schon heute die Wende zur Nachhaltigkeit schaffen. Die Gelder bleiben in der Region anstatt in den Finanzmarkt abzuwandern und es entstehen neue Einkommensmöglichkeiten.
Findet die Idee Verbreitung, könnte der aufgeblasene Finanzsektor regelrecht ausgetrocknet werden.