Schockiert hat es uns alle. Die Imbissbude unseres Vertrauens gibt es seit diesem Monat nicht mehr. Vorbei mir erstklassiger Bonner Bratwurst, leckeren Pommes und scharfen Soßen. Stattdessen ein Neuer: Engel& Teufel. Aber gut, wir wollten den Neuen eine Chance geben, schließlich liegt die Schuld der Fehlentscheidung nicht bei Ihnen, sondern beim Gremium. Und warum urteilen, ohne zu Probieren? Also los. Sonntags mittags am Marktplatz, vor uns nur ein Kunde, trotzdem zickte sich die „Wagenbesetzung“ an und schien durchweg überfordert zu sein. „1x Currywurst mit kleiner Pommes, 1x Currywurst mit großer Pommes und Mayo, bitte!“ Soweit nicht so schwer, oder? Für die Dame schon. Nach mehrmaligem wiederholen hatte sie es dann. Wurst wird nicht mit der Maschine sondern mit dem Wurstmesser geschnitten, soweit nicht schlimm, hätte die Dame die Pelle mit durchgeschnitten und wenigstens mundgerechte Stücke schneiden können. Ich bekam meine Portion sofort, meine Begleitung musste noch 4 min. auf seine Pommes warten. Wurst war bis dahin leider kalt. Und dann? Große Pommes war noch kleiner als die Kleine. Nach freundlichen Nachfragen, bekamen wir dann zickig ein paar mehr Pommes auf den Teller. Leider ohne Mayo, die hat man vergessen. Noch mal freundlich nachgefragt… Und zack, lieblos ein bisschen Mayo aus der Tube über das Gericht, allerdings nur wiederwillig. Komisch, schließlich bezahlen wir das ja, nicht wahr? Geschmacklich war das ganze gut, keine Frage. Die Wurst war zwar ein großes zerfleddertes Stück, hat aber geschmeckt, ebenso Soße und Pommes. Während wir da so aßen, kam eine nette kleine Familie. „3x Pommes bitte, einmal mit Mayo.“ Frau und Kind bekamen auch gleich, der Mann musste über 10 min. warten. Nach freundlichem Fragen die Antwort: „Entschuldigen sie, wir wechseln jetzt die Pommessorte, musste gerade eine Ladung wegschmeißen, wir nehmen ab jetzt dicke Pommes.“ Kaum gesagt, will der Mann im Wagen dem wartenden Familienvater 50 Cent in die Hand drücken. „Als Entschädigung.“ Macht man sowas? Eine größere Portion oder eine Cola hätte ich netter gefunden. Während dem Essen viel uns dann auf, das wir vergessen hatten zu zahlen. Aufgrund der „netten Bedienung“ hätten wir fast darauf verzichtet, wollten wir dann aber doch nicht. Also die Dame freundlich drauf hingewiesen, dass wir gerne zahlen würden. „HÄ?? Watt hattet ihr denn??“ Gut, hätten wir vielleicht doch nicht zahlen sollen. Die Dame berechnete uns dann 8,40€, statt 7,90€. Für uns, unterm Schnitt, vollkommen durchgefallen!
Machen die sowas zum ersten Mal? Amateurhaftes Verhalten, grottiger Service und Betrug. Toller erster Eindruck. Und unser Wunsch nach dem Bönnsche Imbiss wächst! Ein letzter Blick auf Salate und Gebäck, die anscheinend den Unterschied zum Vorgänger ausmachen. Der Salat ist in eingeschweißten Plastikbehältern, also richtig schön „frisch“. Muffins kommen lecker aus der Metro, ebenso die Cookies – alles eingeschweißt in Plastik, nichts selbst gemacht oder wenigstens vom Bäcker. Die Dessertsoße kam aus der Dose. Kaffee wollten wir dann lieber nicht mehr ausprobieren, sondern haben den lieber woanders getrunken.
Wer auch etwas Ähnliches mit den „Neuen“ erlebt hat, den Bönnsche Imbiss einfach vermisst, das alte Essen besser fand, oder was auch immer! WIR WOLLEN DEN BÖNNSCHE IMBISS ZURÜCK!
Wenn ihr dafür seid, unterschreibt in dieser Petition, leitet das Ganze weiter und macht euch stark für die beste Imbissbude in Bonn (die immer noch keinen richtigen neuen Standort hat!).