Das Landesjugendheim ist eine Institution, die sich seit über 55 Jahren verhaltensauffälligen Jugendlichen aus sozial zerrütteten Familien annimmt und gemeinsam mit dem Helfersystem versucht die Jugendlichen auf ihrem Lebensweg positiv zu begleiten.
Wir schätzen den Standort, auf dem wir uns befinden, da wir hier die Möglichkeit haben naturnah mit den Kindern und Jugendlichen zu arbeiten, aber zeitgleich auch Ressourcen zweier großer Städte (Klagenfurt und Villach) für unsere Kinder und Jugendlichen in Anspruch nehmen können. Die Nachbarschaft hat mit uns und unseren Jugendlichen ein gutes Auskommen, das im Laufe der Jahrzehnte zu einem harmonischen Miteinander geführt hat. Ebenso verhält es sich mit der Gemeinde Ferlach, mit der es stetigen Austausch und Kooperationsprojekte gibt. Auch die Ausstattung des Landesjugendheimes befindet sich auf dem Neuesten stand. Es wurde auch erst kürzlich viel in die Öffentlichkeitsarbeit, wie z.B. unsere neue Homepage (www.landesjugendheim.at), investiert. Es drängt sich hier die Frage auf, warum ein gut funktionierendes, seit Jahrzehnten bewährtes System, zerstört werden soll.
Mittlerweile haben sich die Gerüchte rund um eine Schließung unseres Hauses manifestiert und leider auch die Jugendlichen und die Angehörigen erreicht, weshalb wir uns verstärkt gefordert sehen Licht ins Dunkel rund um das Landesjugendheim zu bringen.
Weitere Fragen, die immer stärker in den Vordergrund rücken, sind unter anderem:
1.) Warum kommt es zu Einsparungen auf Kosten der Kinder und Jugendlichen?
2.) Warum hat das LJH „Rosental“ seit Monaten keine Unterbringungsanfragen?
3.) Warum wird man in eine Diskussion rund um das Landesjugendheim nicht miteinbezogen und kann nach fachlichen Kriterien gemeinsam an der Betreuungsstruktur in Kärnten arbeiten?
4.) Warum wird in ein professionelles Team, das sich ständig auf dem Neusten Stand hält und Altbewährtes sowie Neuerungen im Bereich der Pädagogik harmonisch miteinander verbindet, investiert, wenn es dann letztendlich zu einer Schließung kommt?
Es sollte nicht sein, dass eine Institution, wie das Landesjugendheim „Rosental“, ausschließlich nach politischen und wirtschaftlichen Aspekten bewertet wird. Die Qualität die das Landesjugendheim tagtäglich zu Verfügung stellt sollte das Maß der Dinge sein, wodurch eine Diskussion rund um eine Schließung hinfällig wäre.
Aus diesem Grund bitten wir Sie mit Ihrer Unterschrift um Unterstützung, damit es weiterhin diesen Ort für unsere Jugendlichen gibt, an dem sie eine reelle Chance erhalten eine positive Wende für und rund um ihr Leben einleiten zu können.
Vielen Dank!
Die Belegschaft des LJH „Rosental“