Laut der Zeit soll der japanische Industrie- und Wirtschaftsminister Feuerwehrmänner dazu gezwungen haben, ins Katastrophengebiet zu fahren. Ist es verantwortbar, dass ein wohlhabendes und technisch hoch entwickeltes Land in einem Erdbebengebiet nicht ausreichend mit Robotern zur Arbeit im gefährdeten Bereich ausgestattet ist und sich über die Grundrechte der Feuerwehrmänner hinwegsetzt?
Die Vereinten Nationen mögen beschließen dieses Vorgehen zu verurteilen.
Quelle: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-03/japan-atomkraft-fukushima:
"Dutzende Feuerwehrleute aus Tokyo sind seit Tagen am havarierten AKW Fukushima-1 im Einsatz. Sie gelten ebenso wie die Arbeiter, die dort gegen austretende Radioaktivität kämpfen, als Helden. Allerdings haben sie diese Rolle wohl nicht ganz freiwillig eingenommen. Der japanische Industrie- und Wirtschaftsminister soll Feuerwehrmänner dazu gezwungen haben, ins Katastrophengebiet zu fahren. Dort sprühten sie mitunter stundenlang Wasser auf die Reaktoren, aus denen Radioaktivität austritt. Minister Banri Kaieda soll den Männern eine Strafe angedroht haben, falls sie die Aufgabe nicht ausführten, wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete."