Die Volkswagen AG möge beschließen ihre sparsamsten Autos als Standardmodelle zu verkaufen.
Hintergrund:
Trotz des Werbens um ein umweltfreundliches Image lehnt der Volkswagen-Konzern zwei wichtige europäische Regelungen zum Klimaschutz ab. Diese sind jedoch notwendig, um Innovationen und sauberere Technologien in der Fahrzeugindustrie zu fördern, um das Autofahren preiswerter zu machen und um Europa zu helfen, die Abhängigkeit vom Erdöl zu reduzieren.
Volkswagen könnte vieles verbessern, es ist nur eine Frage des Willens. Das Unternehmen sollte seine sparsamsten Autos als Standard verkaufen, anstatt die Effizienz-Technologie nur gegen Aufpreis anzubieten. Damit könnte Volkswagen die Emissionen und den Ölverbrauch seiner Flotte drastisch senken. Mit dem Einsatz seiner besten Technologien in der gesamten Fahrzeugflotte würde Volkswagen nicht nur seine eigene Bilanz verbessern, sondern auch die der gesamten europäischen Fahrzeugflotte.
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Der Polo 1,2 TDI (99 g/km) ist für 15.050 Euro zu haben. Die BlueMotion-Variante 1,2 TDI (87 g/km) hingegen kostet 16.675 Euro. Eine Preisdifferenz von 1.625 Euro. Die tatsächlichen Kosten für das Technologie-Paket liegen laut dem Konzern PA Consulting, einem führenden Unternehmen in der Technikberatung, dagegen bei nur 260 Euro. Dies lässt vermuten, dass VW einen beträchtlichen (und ungerechtfertigten) Preisaufschlag für seine BlueMotion-Modelle verlangt. ... Nach Angaben von VW spart der Einsatz des kompletten BlueMotion-Pakets beim Golf fast einen Liter Treibstoff pro 100 km bzw. 20 g CO2/km. Dies wirkt sich erheblich auf den Ölverbrauch aus und würde den Autofahrern eine beträchtliche Summe Geld beim Tanken sparen.
Quelle: http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/klima/Report_Die_dunkle_Seite_des_Volkswagen-Konzerns.pdf