Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR erhalten
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Dokumentationszentrum Alltagskultutr der DDR erhalten
Das Dokumentationszentrum soll nach dem Willen der Stadt keine finanzielle Förderung mehr erhalten.
Wir fordern die Rücknahme dieses Beschlusses und die kontinierliche Sicherung der Arbeit.
Das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR besteht seit 1993 in Eisenhüttenstadt. Seine Aufgaben sind die Sammlung, Pflege, Aufarbeitung und Darstellung der materiellen Kultur des Alltags in der DDR zu Zwecken der Bildung, Forschung und Kultur. In über 20 Ausstellungen und Begleitkatalogen hat sich das Dokumentationszentrum für eine differenzierte Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte in der Öffentlichkeit eingesetzt (Übersicht über die Tätigkeit unter www.alltagskultur-ddr.de).
Das Dokumentationszentrum ist das einzige Museum in Deutschland, das die materielle Kultur des Alltags in der DDR systematisch und unter Beachtung wissenschaftlicher und musealer Standards bewahrt, dokumentiert und kommuniziert. Es wird bereits heute vielfach genutzt – von Besuchern, in Bildung und Forschung, den Medien und im Film, von anderen Museen. Seine Bedeutung wird mit zunehmendem Abstand zur Geschichte steigen. Das Dokumentationszentrum bedeutet ein museales, soziales Gedächtnis des Alltags im geteilten Deutschland.
Ab 2013 soll der Zuschuss der Stadt Eisenhüttenstadt eingestellt werden. Das Land Brandenburg ist nicht bereit, die Finanzierungslücke zu schließen.
Das bedeutet:
nur noch die bestehenden Ausstellungen werden offen gehalten.
Jeglich fachliche Arbeit muss eingestellt werden.
Alle fünf Beschäftigte werden zum Jahrenende entlassen.
Wir befürchten:
Die Schäden von heute werden sich in Zukunft nicht reparieren lassen.
Wir fordern:
Den Erhalt der finanziellen Basis für den Betrieb des Dokumentationszentrums nach den anerkannten Standards für Museumsarbeit. Die weitere Qualifizierung der Museumsarbeit gemäß der Entwicklungskonzeption (http://www.alltagskultur-ddr.de/das-museum/konzeption/) Kein Abbruch der Museumsarbeit zum Jahresende. Erhalt der Arbeitsplätze, Rücknahme der bereits ausdgesprochenen Kündigungen. Erhalt der Expertise und der Funktionstüchtigkeit des Dokumentationszentrums.Der Vorstand und die Beschäftigten des Dokumentationszentrums
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