Echte Ganztagsschule statt Mogelpackung "Pakt für den Nachmittag"
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Mit Unterzeichnung dieser Petition unterstützen Sie einen Antrag zur Resolution:
Gut konzipiertes, finanziertes und verlässliches Ganztagsschulangebot, statt Ganztagsschule „light“ namens „Pakt für den Nachmittag“
Wir fordern eine vom Land voll finanzierte echte Ganztagsschule! Der „Pakt für den Nachmittag“ von CDU und Grünen ist eine Mogelpackung. Wir stellen im Kreistag einen Antrag für eine Resolution mit dem Inhalt, innerhalb der nächsten zehn Jahre zuvorderst alle Grundschulen im Kreis Bergstraße zu „echten Ganztagsschulen mit Qualität“ (Profil 3) auszubauen.
Diese Vorreiterstellung soll zukunftsweisend für ganz Hessen sein!
Auf Grundlage des Schulentwicklungsplans/Entwurf 2016 – 2021 nehmen bisher nur sechs Grundschulen von 48 des gesamten Kreises Bergstraße am „Pakt für den Nachmittag“ teil, wesentlich mehr werden es mit diesem Konzept kaum werden. Um der Entwicklung künstlich Vorschub zu leisten, knüpfen die Regierungsparteien CDU und Grüne die Bereitstellung von Geldern für Schulbauprojekte an die Teilnahme am Pakt. Das ist unredlich und völlig inakzeptabel!
Um mehr Bildungsgerechtigkeit, mehr Qualität und verlässliche Strukturen zu bekommen, brauchen wir vom Land voll finanzierte echte Ganztagsschulen mit einer garantierten Kernzeit. Dies entspricht dem „Profil 3“, Schulen mit verpflichtendem Angebot an fünf Tagen bis 16 oder 17 Uhr und Erholungszeiten nebst Hausaufgaben, die in die Schulzeit integriert werden.
Die Ganztagsschule soll den Kindern Freiräume lassen und nicht ihren ganzen Nachmittag verplanen.
Es soll Zeit bleiben für selbstbestimmte Aktivitäten und für Engagement in Vereinen, Initiativen und Verbänden der Jugendarbeit. Das Konzept von DIE LINKE. Kreis Bergstraße sieht eine Kernzeit von 08.30 bis 15.30 Uhr vor, in der die Teilnahme für alle verpflichtend sein soll. Damit bekommt die Schule einen notwendigen Rahmen für die Gestaltung eines pädagogisch sinnvollen Rhythmus. Im Anschluss an die verbindliche Kernzeit und in den Ferien soll ein freiwilliges pädagogisches Angebot unterbreitet werden, das die Betreuung bis 17:00 Uhr gewährleistet - völlig ohne die Abwälzung der Kosten auf die Kommunen oder Eltern.
Der wichtigste Punkt besteht darin, dass Eltern sich darauf verlassen können, dass die Hausaufgaben erledigt sind und über die Kernzeit hinaus qualitativ hochwertige Betreuungsangebote stattfinden und in Anspruch genommen werden können.
Die echten Ganztagsschulen sollten deshalb einen verbindlichen Personalkostenzuschlag erhalten. Auch das freiwillige Zusatzangebot muss vom Land finanziert werden. Kinder brauchen Verlässlichkeit, qualifizierte Lehrer und Bezugspersonen. Auf der Basis von Honorarverträgen und Minijobs, prekärer Beschäftigung und Zeitverträgen ist ein Ganztagsangebot mit Qualität nicht möglich. Lehren und Betreuen sollen unbefristet angestellte Fachkräfte.
Die bestehende Mogelpackung „Pakt am Nachmittag“ lehnen wir ab und fordern eine grundsätzliche Reformierung!
Antrag unter: www.dielinke-bergstrasse.de
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