Eine Flagge für Tibet - an den Ersten Bürgermeister von Hamburg
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Herrn
Christoph Ahlhaus
Präsident des Senats und Erster Bürgermeister
der Freien und Hansestadt Hamburg
Rathausmarkt 1
20095 Hamburg
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
die Volksrepublik China besetzte 1949/50 Tibet. Grundrechte wie die Versammlungs-, Meinungs- und Demonstrationsfreiheit sowie die ungehinderte Ausübung der Religion werden seitdem mißachtet und fortwährend verletzt. Tibeter, die sich für ihr politisches, kulturelles und religiöses Selbstbestimmungsrecht einsetzen, werden zu langjährigen Gefängnisstrafen und Arbeitslager verurteilt. Folter und Todesstrafe sind keine Ausnahme. Die chinesische Strafjustiz ist nicht unabhängig.
Am 10. März 2011 wird in Deutschland, in Luxemburg, Frankreich, Tschechien, Ungarn, Polen, Italien, Österreich, Schweiz und weiteren europäischen Ländern die tibetische Flagge für das Recht des tibetischen Volkes auf Selbstbestimmung auf Rathäusern und öffentlichen Gebäuden gehißt. 1996 beteiligten sich erstmals 21 Gemeinden in einigen deutschen Bundes-ländern an der Aktion, darunter die Landeshauptstadt Kiel und die Nachbarstadt Lübeck. Im vergangenen Jahr waren es 1056 Bürgermeister und Landräte in Deutschland und 2000 in Mitteleuropa.
Ich bin der Meinung, daß Hamburg nicht neutral angesichts von Unrecht in Tibet und China bleiben kann. Dringend möchte ich Sie um Zustimmung für eine Änderung der Flaggen-ordnung in Hamburg bitten. Solidarität mit einem geschundenen Volk müßte in einer Stadt möglich sein, die selbst auf zwölf Jahre einer nicht rühmlichen Vergangenheit zurückblickt. Unsere Freiheit verteidigen wir auch durch unsere solidarische Hilfe für unterdrückte Völker.
Mit freundlichen Grüßen
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