Freiräume in Naturwissenschaften in der BMS

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Petition zum Rahmenlehrplan Naturwissenschaften der BMS Sehr Geehrtes Bundesamt für Bildung und Technologie, sehr geehrte Frau Renold Wir fordern: Im Fach Naturwissenschaften ist in in allen drei Teilfächern Chemie, Physik, Biologie je ein Wahlbereich von ca. 10% der Lektionen explizit als Wahlbereich aus zu scheiden. Die Lehrpersonen sollen da den Auftrag erhalten, etwas zusätzlich zum Standard-Unterricht und ausserhalb der regionalen schriftlichen Abschlussprüfung zu gestalten. Begründung:. Im vorliegenden Entwurf für den neuen Rahmenlehrplan für die BMS hat es im Fach Naturwissenschaften wichtige Grundlegenden Kompetenzen aufgeführt. z. B. naturwissenschaftliche Phänomene begrifflich erfassen, in Grafen darstellen, die entsprechenden Gesetze in Formeln ausdrücken und ihren Anwendungsbereich verstehen Modelle anwenden sowie ihre Möglichkeiten und Grenzen bewerten eine naturwissenschaftliche Beobachtung selbstständig beschreiben Experimente selbstständig durchführen, auswerten und in einem Bericht darstellen technische Geräte in Verbindung mit den Unterrichtsfächern benutzen Anschliessend folgt ein Stoffplan, der eine Auswahl der möglichen Unterrichtsinhalte aus den naturwissenschaftlichen Fächern (Chemie, Physik, Biologie) aufführt. Diese Auswahl an Stoffgebieten kann weder abschliessend noch zwingend sein. Wir befürchten aber, dass dieser Stoffplan in der Schulpraxis dazu führen wird, dass sich die Lehrpersonen, unter dem Druck der regional organisierten Berufsmaturprüfungen, unter starkem Stoffdruck fühlen, und den Unterricht auf ein „Leraning to the test“ verkommen wird. Wir sind überzeugt, dass die Lehrpersonen in Naturwissenschaften unseren Lernenden mehr schuldig sind als in den Stoff-Plänen enthalten sein kann. Sie müssen auch auf aktuelle Themen eingehen, den Lernenden auch ihren persönlichen Zugang und ihre persönliche Motivation für die Naturwissenschaften weiter geben können. Wir sind auch überzeugt, dass wenn sich die Interdisziplinarität nicht nur innerhalb der „Stoffgebiete für die regional organisierte Prüfung“ durchführen lassen. Deshalb fordern wir: Im Fach Naturwissenschaften ist in in allen drei Teilfächern Chemie, Physik, Biologie je ein Wahlbereich von ca. 10% der Lektionen explizit als Wahlbereich aus zu scheiden. Die Lehrpersonen sollen da den Auftrag erhalten, etwas zusätzlich zum Standard-Unterricht und ausserhalb der regionalen schriftlichen Abschlussprüfung zu gestalten. 7 gute Gründe für einen von der Lehrperson frei zu gestaltenden Wahlbereich: Verantwortung an die Lehrperson übertragen: Die Lehrperson weiss besser als die RLP-Arbeitsgruppe mit welchen Themen sie den Lernenden die Naturwissenschaften näher bringen kann. Mit was die Lernenden dieser speziellen Klasse für die Naturwissenschaften gewonnen werden können. Aktuelle Themen können aufgegriffen und vertieft werden: 2012 wäre da ein Block zu Kernkraftwerken aktuell gewesen, 2009 die Klimaerwärmung. Die Mitarbeit bei schulexternen Projekten wie „myclimate.org“ oder „Schweizer Jugend forscht“ wird erleichtert. Interdisziplinäres Arbeiten: Für das Interdisziplinäre Arbeiten ist Zeit vorzusehen. Interdisziplinäres Arbeiten innerhalb des bestehenden Themenkataloges (und der regionalen Prüfung) ist ein Schwindel und wird nicht funktionieren. Nicht alles was Naturwissenschaften ausmacht lässt sich an einer schriftlichen Prüfung prüfen: Die allgemeinen Bildungsziele und die Fachlichen Grundkompetenzen nennen viele wichtige Kompetenzen, die sich nicht an der regionalen Schlussprüfung überprüfen lassen. Wir sehen die Gefahr, dass der Unterricht zu einem Drill für die Schlussprüfungsaufgaben wird. Weiterentwicklung des Unterrichtes: Die Lehrpersonen brauchen Freiräume, um neue Konzepte / Ideen / Themen auszuprobieren. Sonst bringt auch die nächste RLP-Reform wieder nichts Neues. Attraktivere Arbeitsplätze: Es gibt Lehrpersonen, die gerne Verantwortung für Lerninhalte übernehmen und neues Ausprobieren, und es gibt Lehrpersonen, die gerne mit 7 Parallelklassen das immer gleiche, vorgegebene Programm durchnehmen. Der RLP sollte ein Zeichen setzen, welche Lehrpersonen er anziehen will. Die Lernenden für die Naturwissenschaften begeistern: Die Schweiz braucht mehr Ingenieure, mehr Jugendliche, die sich für Naturwissenschaften begeistern. Mit einem Wahlgebiet hat die Lehrperson hier einen Trumpf mehr in der Hand. Unterschiedliche Berufe: Es ist sinnvoll, auf verschiedene Berufe ein zu gehen, mit Hochbauzeichnern Statik zu vertiefen, mit Chemielaboranten die Entropie zu rechnen. Verbindungen zum Beruf brauchen Zeit. Ein Wahlgebiet kann nicht alle diese Wünsche erfüllen. Aber wenn einer davon eingelöst werden kann, dann rechtfertigt das den Verzicht auf ein verbindliches Thema (z. b. 30 Lektionen Optik). Wolfgang Pfalzgraf Physiklehrer an der BMS Winterthur Leiter der Arbeitsgruppe Rahmenlehrplan Naturwissenschaften
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Bundesamt für Bildung und Technologie, Frau Dr. U. Renold
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