Wir Alleinerziehende möchten unseren Kindern die gleichlange Betreuung zuhause gewähren, wie es auch Kindern aus Familien, die aus beiden Elternteilen bestehen, möglich ist. Wir sehen eine starke Benachteiligung unserer Kinder durch die derzeitigen Kinderbetreuungsgeld-Varianten.
Beispiel:
Bei der Pauschalvariante 1 (30+6) kann ein Kind 30 Monate zuhause betreut werden, wenn es aber einen Vater hat, der auch Karenz bezieht, werden noch sechs Monate angehängt. Ein Kind von Alleinerziehenden muss nach Ablauf der 30 Monate fremdbetreut werden, da kein weiterer Kindergeldbezug möglich ist.
Aufgrund der Doppelbelastung von Alleinerziehenden, sowie finanziellen Engpässen (ein Großteil der Alleinerziehenden leben an bzw. unter der Armutsgrenze), ist es meist nicht möglich, auf eigene Kosten das Kind länger zuhause zu betreuen.
WIR FORDERN GLEICHES RECHT AUF LÄNGERE BETREUUNG ZUHAUSE, UND SOMIT GLEICHVIEL KINDERBETREUUNGSGELD WIE "INTAKTE" FAMILIEN ES ERHALTEN.
GLEICHES RECHT AUCH FÜR UNSERE KINDER!