Die Sicherheitslage in Ostsachsen – insbesondere in den grenznahen Gebieten – ist angespannt.
KFZ-Diebstähle, Einbrüche und die damit verbundenen Sachbeschädigungen haben eine inakzeptable Höhe erreicht.
Laut Bundesinnenministerium und Sächsischem Innenministerium ist Autodiebstahl das Grenzproblem Nummer 1.
Die Professionalität und Gewaltbereitschaft der Täter, die oft als Banden organisiert sind, verunsichern und ängstigen viele Unternehmer und Bürger in den Grenzregionen.
Hinzu kommen die finanziellen Belastungen für steigende Versicherungsprämien, Präventionsmaßnahmen und Schadensersatz.
Politische Aktivitäten von Bund, Land sowie der Bundes- und Landespolizei sind Ansätze, können jedoch erst mittelfristig eine Verbesserung der Sicherheitslage herbeiführen.
Die Innung des KFZ-Handwerkes „Oberlausitz“ fordert deshalb:
- Erhöhung der Polizeipräsenz im grenznahen Raum
- Erhaltung der Polizeistellen im sächsischen Haushalt
- Verbesserte Kommunikation und Information der Bevölkerung
Damit soll erreicht werden, dass das Thema nicht nur in den Ausschüssen des Sächsischen Landtages ausgesessen wird, sondern direkt ins Parlament und damit als Aufgabenstellung zur Sächsischen Regierung gelangt.
Die Innung des KFZ-Handwerkes „Oberlausitz“ sieht sich aufgrund der Ereignisse in ihrem Einzugsgebiet aufgefordert, das Thema weiter öffentlich zu machen, mit der Forderung, unser Anliegen, unsere Argumente und Bedenken sehr ernst zu nehmen.
Die momentane Entwicklung bestätigt leider, dass wir nicht nachlassen dürfen und auch nicht werden.