Hände weg von den Spartenradios!
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Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationarats hat dem Bundesrat am 13.2.2017 eine Motion überreicht, in der sie verlangt, dass Spartensender im Radiobereich eingestellt werden sollen. Sie begründet diesen Vorstoss mit hohen Kosteneinsparungen, fehlendem Service public der Sender und dass die SRG sich auf ihre Kernauftrag konzentrieren müsse. Im Vordergrund der geforderten Massnahme stehen namentlich Sender wie Radio Swiss Pop, Radio Swiss Classic, Radio Swiss Jazz sowie Radio SRF Virus, Radio SRF Musikwelle oder Radio RTS Option Musique.
Die vorliegende Petition ruft die Kommissionmitglieder auf, ihren Vortstoss zurückzuziehen und nicht auf Kosten der Spartenradios sparen zu wollen.
In der Kommentarspalte der Schweizer Onlinemedien stiess die Motion nicht auf grosse Gegenliebe. Hunderte Leser äusserten sich kritisch zu der Vorlage, Befürworter ergriffen fast keine das Wort. Die Gründe sind klar:
-Spartenradios sind beliebt, haben eine grosse Hörerschaft, auch im Ausland.
-Spartenradios erfüllen durchaus einen Service public-Auftrag: Sie sind notwendige Plattform für die nationale Musikszene, insbesondere für Newcomer.
-Spartenradios sind eine angenehme Geräuschkulisse in Einaufscentren, Praxen, Geschäften und fördern dort KMU und die Wirtschaft.
-Spartenradios werden kostengünstig betrieben, die wenigsten haben festangestellte Moderatoren, sie sind alle nur via DAB, Internet oder Online zu hören.
-Spartenradios verzichten auf Werbeunterbrüche und geben so Schweizer Musik viel Platz.
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