Die Einführung von E10 am deutschen Markt ist eine von der Automobil-Industie forcierte Kampagne zur Erhöhung des CO2-Ausstoßes bei der Neuwagenflotte der deutschen Hersteller um 10 g CO2 von 120 auf 130 g/km
Neben allen bekannten technischen Schwierigkeiten bedeutet die Einführung von E10 eine immens hohe Nachfrage an Bioethanol. Dieser wird am kostengünstigsten aus Mais, Getreide, Zuckerrüben oder Zuckerrohr gewonnen.
Die Bio-Äthanol-Industrie braucht hierzu in Brasilien, Argentinien, und Südost-Asien große Gebiete, was zur Vertreibung und Enteignung von Kleinbauern führt und große Waldgebiete für immer zerstört. Zudem führt die hohe Nachfrage zu steigenden Nahrungsmittelpreisen, was wiederum die Ärmsten der Gesellschaft am stärksten betrifft.
Daher fordere ich, den Bio-Kraftstoff nur aus zellulosehaltigen Stoffen wie Holz oder Stroh herzustellen, um die Herstellung vom Nahrungsmittelmarkt abzukoppeln.