Das Vorhaben eines neuen Wiener Tierschutz-Kompetenzzentrums "TierQuarTier" soll Anfang 2013 zwischen der Breitenleerstraße und dem Rautenweg entlang der Süßenbrunnerstraße und damit in unmittelbarer Nähe zahlreicher Wohnhausanlagen mit tausenden Bewohnern einerseits und zwischen der Schnellstraße S2 und der Deponie Rautenweg andererseits errichtet werden.
1. Es ist an der Zeit, dass die Stadt Wien endlich Maßnahmen zur adäquaten Tierversorgung setzt. Wir befürworten daher ein weiteres Tierschutzhaus für Wien.
2. Wir fordern von den zuständigen Entscheidungsträgern einen anderen Standort, da sich in unmittelbarer Nähe große Wohnhausanlagen mit tausenden Bewohnern befinden. Der Standort ist bereits von sehr hohen Lärm- und Geruchsbelästigungen geprägt und daher auch für Tiere insbesondere Hunde ungeeignet.
3. Wir vermissen bisher ehrliche, kompetente und nachvollziehbare Aufklärung seitens der Entscheidungsträger.
4. Ängste und Sorgen wegen der zu erwartenden zusätzlichen Immissionsbelastung für unsere Gesundheit durch Bellen, zusätzlichen Verkehr, Gestank, Fliegen, etc. werden negiert.
5. Das Hundebellen (mehr als 100 dB) ist in einem Umkreis von mehreren hundert Metern und je nach Windlage auch bis zu einem Kilometer zu hören.
6. Die schon bestehenden Immissionen durch die Deponie, den Verkehr des Gewerbeparks, der S2 und der stark befahrenen Breitenleerstraße bedingt durch die tausenden neu bebauten Grundstücke in Breitenlee sind kaum noch zu ertragen.
7. Nach der Judikatur des Verwaltungsgerichtshofs ist ein Tierheim schon nach seinem Typus im Wohngebiet nicht zulässig.
8. Wir wollen einen geeigneten Standort für das TierQuarTier außerhalb von Wohngebiet.
8. Wir fordern einen offenen Dialog in der Angelegenheit.