Die Region Hannover unternimmt erneut den Versuch die Asbest-Halde aus Produktionsrückständen der ehemaligen Firma Fulgurit abtragen lassen. Einmal ist sie bereits vom Oberverwaltungsgericht gestoppt worden. Aber es locken Fördergeldern der EU in Millionen-Höhe.
Dabei sollen die 170.000 Tonnen Asbestzementabfälle (unabhängige Experten berechneten die Menge von bis zu 280.000 Tonnen) mit Hilfe von rund 7700 LKW-Transportfahrten und Muldenkippern unverpackt über eine Entfernung von ca. 300 Kilometern auf die Deponien Rondeshagen in Schleswig-Holstein und Ihlenberg/Schönberg in Mecklenburg Vorpommern verbracht werden. Das Vorhaben soll ca. ein Jahr dauern.
(http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/menschen_und_schlagzeilen/videos/menschenundschlagzeilen1179.html)
Nach eigenen Angaben der Region ist die Standortsicherung vor Ort die kostengünstigere Lösung. Außerdem ist sie die für alle Beteiligten sichere Variante.(http://www.myheimat.de/hannover-suedstadt/politik/vor-ort-sanierung-der-asbesthalde-teurer-und-gefaehrlicher-abtransport-d2367272.html)
Wir wenden uns gegen diese Pläne und fordern den Niedersächsischen Landtag auf dagegen einzuschreiten und damit die Gefahren für die Menschen sowie die Verschwendung von Steuergeldern abzuwenden.