Die Medieninformatik empfiehlt im Regelstudienplan, Multimedia Engineering und Usability Engineering innerhalb des selben Semesters zu studieren.
Leider sind beide Kurse bzw. die dort zu erledigenden Projektarbeiten sehr umfangreicher Natur und ohne Marathonarbeits-Wochen nicht zu bewältigen. Stress ist hier vorprogrammiert.
Dadurch, dass die Projektarbeiten zunächst hauptsächlich innerhalb der dafür vorgesehenen Blockpraktikums-Woche bearbeitet werden sollten, entstand bei den Studenten des Kurses der Eindruck, dass eine Vorarbeit nicht erwünscht sei. Erst ca. 1-2 Wochen vor Ende der Vorlesungszeit wurde dies bekanntgegeben, allerdings wird während dieser Zeit bereits die Vorbereitung auf Klausuren vorgenommen.
Als sehr umfangreich stellten sich auch die Anforderungen des Usability Engineering heraus, die seit Ende der Klausurenzeit zu früheren Deadlines abgegeben werden müssen und daher zu einer früheren Bearbeitung zwingen.
Dem entsprechend hat sich für viele Studenten nun die Situation ergeben, in der tatsächlich sogar über das Verlassen des Kurses nachgedacht wird, da auch die Anforderungen an die Projektarbeiten des Multimedia Engineerings bereits durch die Übungsaufgaben sehr hoch angesetzt wurden.
Die Workload sollte in künftigen Semestern besser unter Kontrolle gehalten werden, gerade bei lehrstuhlintern zum simultanen Studium empfohlenen Kursen. Für dieses Semester bleibt den Studenten der Medieninformatik lediglich noch die Möglichkeit, eine Verzögerung der Abgabefrist zu erbitten, gegebenenfalls gekoppelt mit einem zweiten Blockpraktikums-Angebot, welches sich generell als äußerst hilfreich herausstellte und für sehr produktive Arbeit sorgte.