Der Senat der Karl-Franzens-Universität Graz stimmt am 16.05. über die autonome Einhebung von Studiengebühren ab.
Wenn einmal Studiengebühren autonom eingehoben werden, und dieser Antrag beschlossen wird, wird die Universität in Zukunft immer wieder in die Pflicht genommen werden. Wenn nach der autonomen Einführung von Studiengebühren die Universitäten Geld benötigen, wird immer wieder gefordert werden, bereits bestehende Studiengebühren zu erhöhen. Die Politik kann sich zurücklehnen und die Unis bleiben sich selbst überlassen. Sag deshalb Nein zur autonomen Einführung von Studiengebühren!
Bei der letzten Einführung von Studiengebühren mussten an die 45.000 Studierende zu studieren aufhören. Das sind nicht bloß Einzelschicksale: zahlreiche talentierte Köpfe beendeten ihr Studium. Der Uni Graz geht zu ihrem Nachteil viel Potential verloren. Zwei Drittel unserer KommilitonInnen müssen bereits jetzt neben ihrem Studium arbeiten, Tendenz steigend. Weitere finanzielle Belastungen würde für viele das unfreiwillige Aus bedeuten.
Eine leistungsfähige Universität geht uns alle etwas an!