Die dürrebedingte Hungerkatastrophe in Ostafrika kostet jeden Tag aufs neue hunderte Menschen ihr Leben.
Alleine 29000 Kinder unter 5 Jahren sind seit Sommerbeginn an den Folgen der Katastrophe gestorben. Insgesamt belaufen sich die Schätzungen der UNO auf mehrere zigtausend Menschen, die in den letzten Wochen und Monaten alleine in Somalia verhungert sind.
Weit über 10 Millionen Menschen sind in Somalia und den umliegenden Staaten von dieser Situation betroffen und sterben weiterhin qualvoll.
Um diese Menschen jetzt zu retten muss Hilfe schnell, umfangreich und effektiv erteilt werden.
Dazu werden laut UNO mehr als 2 Milliarden US-Dollar benötigt.
Doch die Reaktion der meisten Industrienationen nahm sich bisher verhalten aus.
Österreichs Soforthilfe durch die Bundesregierung belief sich zunächst auf lediglich 500.000 (!) Euro.
Dieser erschreckend niedrige Beitrag wurde nach langem Zögern auf nicht mehr als 1,5 Millionen Euro aufgestockt.
Dieser Betrag ist für ein reiches Land wie Österreich beschämend niedrig!
Als parteiunabhängige Plattform fordern wir die Österreichische Bundesregierung auf, aktiv zu handeln und die Soforthilfe auf 10 Millionen Euro zu erhöhen.
Dies ist das Mindeste, was hier und jetzt für Ostafrika getan werden kann und muss!
Am 23. August findet die Sommerministerratssitzung statt, in welcher diese dringende Erhöhung des Soforthilfebudgets für Ostafrika beschlossen werden könnte.
Wir fordern die Bundesregierung auf, diese Gelegenheit zu nutzen um ernsthafte und
wirksame Hilfe zu leisten.
Das Überleben von vielen tausenden Menschen hängt davon ab.