Schon lange kämpfen Umweltschutz- und Gesundheitsorganisationen auf internationalem Parkett gegen die gnadenlose und grausame Ausrottung von Haien. Dass das ‚Shark trading‘ auch in dem Binnenland Österreich eine große Problematik darstellt, ist jedoch wenig bekannt. Auch hierzulande wird in asiatischen Restaurants mit den auf grausamste Weise gewonnenen Flossen der vom Aussterben bedrohten Tiere gekocht.
Ziel dieser Petition ist es daher, sowohl den Betreibern dieser Lokale, als auch deren Vertriebspartnern zu zeigen, dass die umweltbewusste und aufgeklärte Bevölkerung Österreichs den Verzehr solcher Produkte weder nötig hat, noch weiterhin toleriert und auch die möglichen Gesundheitsschäden nicht in Kauf nehmen will.
Die gesammelten Unterschriften werden gleich auf drei Ebenen sinnvoll eingesetzt: Auf direktem Weg als Überzeugungsgrundlage in Gesprächen mit Restaurantbetreibern, und indirekt als Entscheidungsgrundlage in der Politik und Unterstützung für in Österreich agierende Umweltschutzorganisationen. Daher gilt: Je mehr Unterschriften gesammelt werden können, desto besser!
Details:
Unter allen bedrohten Tierarten sind gerade Haie besonders schützenswert, da sie das Ende der Nahrungskette im Meer bilden und dadurch für Geleichgewicht sorgen. Sterben die Haie, stirbt auch das Meer. Neben den oftmals gefürchteten Räubern sind übrigens auch populärere Spezies wie Rochen und Walhaie betroffen.
Überall auf der Welt werden Haie für ihre Flossen gejagt. Sie werden an Haken in ihren Mäulern auf die Fischerboote gezerrt. Dort werden ihnen alle Flossen vom lebendigen Leib geschnitten, woraufhin das zum qualvollen Tod verurteilte Tier wieder zurück ins Meer geworfen wird. Das Körperfleisch der Fische zählt als minderwertig und würde zu viel Platz auf dem Boot verbrauchen. Im Restaurant werden die ansonstem ungenießbaren Flossen für lange Zeit weichgekocht und serviert.
Auch das Anbieten von mit „Haifischflossensuppe“ betitelten Speisen, welche jedoch kein Stück Haifisch enthalten, ist abzulehnen, da sie den Fang auch ohne aktive Beteiligung promoten.
Weltweit werden jährlich etwa 86.000.000 Haie getötet (Quelle: WWF). Würde man das auf Menschen umrechnen, bedeutete das die völlige Auslöschung Österreichs, in etwa einem Monat.
Das muss aufhören!
Neben den ökologischen und ethischen Bedenken hat der Verzehr von Haifischprodukten auch gesundheitsschädliche Auswirkungen. Da sie sich, wie erwähnt, am Ende der Nahrungskette befinden, lagern sich auch alle Schadstoffe die in dieser vorkommen in ihrem Fleisch ab. So warnen die Weltgesundheitsorganisation WHO und die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA vor sehr hohen Quecksilberkonzentrationen. In diesem Zusammenhang meinte der österreichische Mikrobiologe Horst Flesch: „Methylquecksilber ist einer der gefährlichsten Stoffe überhaupt!" (Quelle: Newsfox).