Protest gegen Änderung im Verfahren der zentralen Prüfungen
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Sehr geehrte Damen und Herren,
mit großer Verwunderung habe ich die Änderung vom 31. Januar bezüglich der Personenkontrolle zu zentralen Prüfungen zur Kenntnis genommen. Der Grund dieser Änderung ist mir weder bekannt noch ersichtlich.
Ich stelle mir die Frage, weshalb eine so gravierende Änderung primär über FlexNow und erst unmittelbar vor Beginn der Prüfungszeit und nur auf Anregung der Fachschaften kommuniziert wird.
Nach dem Lesen Ihrer unzureichenden Information stellen sich mir folgende Fragen:
- Ist Ihnen bewusst, dass durch das frühzeitige Erscheinen und der damit verbundenen Unruhe bei den Prüfungsteilnehmern die Konzentrationsfähigkeit leiden wird, da diese nicht über die gesamte Zeit aufrecht erhalten werden kann?
- Zahlreiche Studierende schreiben binnen zwei Stunden zwei Klausuren an verschiedenen Orten, sodass es logistisch nicht möglich ist, bereits 60 Minuten vorher zu erscheinen. Wie wird damit umgegangen?
- Erasmus-Studierende haben 30 Minuten mehr Zeit pro Klausur. Wie soll ihnen es logistisch ermöglicht werden, die neuen Vorgaben einzuhalten?
- Mit welchen Konsequenzen ist zu rechnen, wenn Studierende nicht eine Stunde vor Klausurbeginn erscheinen? Wird die Anfangszeit dann nach hinten verschoben, weil noch nicht alle Personenkontrollen durchgeführt werden konnten oder werden diese TeilnehmerInnen von der Klausur ausgeschlossen?
- Wenn die Studierenden eine Stunde vorher erscheinen müssen, ist damit zu rechnen, dass eine deutlich größere Zahl als bisher von ihnen während der Klausur auf Toilette muss. Wie soll dies logistisch gelöst werden, um lange Schlangen zu vermeiden?
- Wie beabsichtigen Sie entstehende Unruhen durch Toilettengänge während der Prüfung oder vorzeitige Abgabe in festbestuhlten Hörsälen zu vermeiden?
- Welchen Zusammenhang gibt es zwischen der Flexibilisierung der Prüfungsanmeldung, wie von Vizepräsident Prof. Dr. Kempgen mitgeteilt, und einer Vorverlegung der Personenkontrollen?
Warum werden auf meinem Rücken kurzfristig und offensichtlich nicht durchdachte Prüfungsmodalitäten durchgesetzt?!
Die Änderung der Personenkontrolle war völlig unnötig. Stattdessen wäre eine wirkliche Anonymisierung der Prüfungsmantelbögen (keine Namen und nur Matrikelnummern) sinnvoller gewesen.
Mit freundlichen Grüßen
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