In Deutschland leben zahlreiche Jodempfindliche, die sich aufgrund der Jodierung von Lebensmitteln in Deutschland nur unter größten Schwierigkeiten ernähren können und ihre Lebensmittel zum Großteil aus dem Ausland beschaffen müssen.
Viele Menschen leiden außerdem an Morbus Hashimoto bzw. Morbus Basedow und anderen Schilddrüsenerkrankungen. Diese Patienten dürfen aufgrund ärztlicher Anweisung keine über den natürlichen Jodgehalt hinausgehende Jodmengen zu sich aufnehmen, sind hierzu mangels Kennzeichnungspflicht aber nicht in der Lage und schädigen deshalb zwangsläufig ihre Gesundheit.
Es besteht die Vermutung einer hohen Dunkelziffer Schilddrüsenerkrankter, denen die Jod-Problematik unbekannt ist und die sich unbewusst mit Jodsalz schädigen.
Nicht ohne Grund liegen die Schilddrüsenpharmazeutika seit 2003 auf Platz 1 der verschreibungspflichtigen Medikamente.
In Deutschland enthalten aber nicht nur Lebensmittel Jod, die mit „Jodsalz“ gekennzeichnet sind, sondern auch unverpackte Lebensmittel wie Brot, Milch, Käse, Joghurt, Butter und Fleisch. Dieses Jod gelangt über das jodierte Tierfutter in der Landwirtschaft in den menschlichen Nahrungskreislauf.
Durch eine Kennzeichnungspflicht von Jod würde sich dagegen ein Markt für jodfreie und jodhaltige Lebensmittel bilden und die Verbraucher könnten selbst entscheiden, welche Art von Lebensmittel sie kaufen.
Eine Kennzeichnungspflicht von Jod würde auch die Sensibilität der Verbraucher bezüglich Jodsalz und der darüber hinaus gehenden Jodierung verbessern. Denn diese Sensibilität ist durch den jahrzehntelangen „Selbstläufer“, dass Jodsalz gesund und Deutschland ein Jodmangelgebiet sei, verloren gegangen.
Es kann in einem Rechtstaat auch nicht hingenommen werden, dass zugunsten der allgemeinen flächendeckenden Jodprophylaxe, ein Teil der Bevölkerung geschädigt wird (Kollateralschaden).
Eine generelle, gesetzlich verpflichtende Deklaration für sämtliche künstlichen Jodzusätze in Lebens- und Futtermitteln ist deshalb unbedingt erforderlich.
Eine umfangreiche Informationssammlung mit weiteren Links zu Selbsthilfegruppen usw. finden Sie unter http://
Die Gruppe steht allen Interessierten und Betroffenen offen. Schildern Sie Ihre Situation und tauschen Sie sich mit anderen Betroffenen aus! Helfen Sie mit, dass die gesundheitliche Aufklärung über Jodsalz und Jod verbessert wird!