Stoppt die mit Steuergeldern der Europäischen Union geförderte Überfischung der Weltmeere
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Jährlich fördert die Europäische Union mit über zweihundert Millionen Euro aus unseren Steuergeldern die Überfischung im Atlantischen Ozean vor Westafrika. Weil die heimischen Meere nichts mehr hergeben, kaufte, nach einem Bericht des ZDF am 03.06.2012 in der Reihe „planet e“, die Europäische Union im Jahr 2011 Mauretanien für über 140.000.000 Euro das Recht ab, vor den Küsten des Landes zu fischen. Die einzigen Gewinner sind die privaten Fischereiflotten, die auf Kosten der Steuerzahler Fisch im Gegenwert von über einer Milliarde Euro aus dem Meer vor Mauretanien holen. Die Verlierer sind die Bewohner Westafrikas, die von den Steuersubventionen in der Regel keinen Cent erhalten. Statt dessen entziehen die europäischen Steuermillionen den Westafrikanern eine seit Jahrhunderten bestehende Lebensgrundlage. Der blanke Hohn ist, dass Hilfsorganisationen anschließend viele weitere Millionen Euro an Spendengeldern einsammeln müssen, um den mittelbar von uns Europäern selbst verursachten Hunger der Bewohner Westafrikas zu mindern. Ein Kampf, bei dem die Westafrikaner die Verlierer bleiben, solange die Europäische Union nur von Naturschutz redet anstatt etwas für ihn zu tun und dem Raubbau an der Umwelt, durch einen gänzlichen Entzug aller Subventionen, einen ersten Einhalt gebietet.
Ich rufe an dieser Stelle daher dazu auf, das Bestreben der EU-Kommissarin Frau Maria Damanaki zu unterstützen. Im Rahmen der für das Jahr 2013 geplanten Reform der europäischen Fischereipolitik muss deutlich werden, dass wir Europäer künftig keinen Steuercent mehr für den Raubbau an unseren Meeren ausgeben wollen. Darüber hinaus darf es weder nach europäischem, noch nach internationalem Recht sein, dass illegal gefangener Fisch mit dem Löschen der Ware an Land legitimiert wird. Das internationale und allem voran das europäische Recht, sollte in der Form geändert werden, dass illegal gefangener Fisch auch nach dem Ausschiffen illegal bleibt. Zur Strafe sollten Reedereien, ggf. gedeckt durch einen internationalen Sicherungsfond, dazu verpflichtet werden, illegal gefangenen Fisch kostenfrei an die Bevölkerung des Landes zurückzuführen, vor dessen Küsten er gefangen wurde.
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Europäisches Parlament Petitionsausschuss Sekretariat Rue Wiertz B-1047 BRÜSSEL
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