TEMPO 30 für Seestrassen Umleitung in Küsnacht & Erlenbach 2014&2015
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PETITION
Seestrassen-Umleitung in Erlenbach und Küsnacht
Tempo 30 – Mehr Sicherheit für alle
Am 13. Januar 2014 beginnt die Sanierung der Seestrasse zwischen Küsnacht und Erlenbach. Um längere
Stauzeiten zu verhindern, soll während der ganzen 20monatigen Bauzeit ein Teil des Durchgangsverkehrs
in Richtung Zürich durch die Quartierstrassen der beiden Gemeinden umgeleitet werden. Dabei sollen alle
bestehenden Tempo 30-Zonen aufgehoben werden. Und obwohl dann zu Spitzenzeiten stündlich rund 400
Fahrzeuge mehr als bisher mit Tempo 50 durch die schmalen Strassen fahren, sind nur an ganz wenigen
Stellen Fussgängerstreifen vorgesehen.
Das ist verantwortungslos. An diesen Strassen, welche über weite Strecken nur über einseitige Trottoirs
verfügen, wohnen zahlreiche Familien mit Kindern. Die Verkehrsmassnahmen betreffen aber nicht bloss
die direkten Anwohnerinnen und Anwohner, sondern fast die ganze Erlenbacher und Küsnachter
Bevölkerung. Viele Kinder auch von anderen Quartieren müssen diese Strassen auf dem Weg zur Schule
und in den Kindergarten überqueren, ebenso Hunderte von Fussgängern auf dem Weg zum Bahnhof oder
zu den Einkaufsläden.
Für die Verkehrsplaner des kantonalen Tiefbauamts hat der zügige Verkehrsfluss höchste Priorität. Ihm
wird alles andere untergeordnet, auch die Verkehrssicherheit. Aber es darf doch nicht sein, dass
Kindergärtler und Schüler, ältere und behinderte Menschen, Eltern mit Kinderwagen, Fussgänger auf dem
Weg zur Arbeit oder nach Hause und Velofahrer sich wie Freiwild zwischen den pausenlos anrollenden
Fahrzeugen über die Strassen retten müssen, nur damit der Verkehrsfluss um wenige Minuten verbessert
werden kann. An der Informationsveranstaltung vom 18. November sagte der Vertreter des Tiefbauamtes,
dass durch eine Erhöhung des Tempos auf 50 km/h zwei Minuten eingespart werden. Wir sind der
Meinung, dass dieser minimale Zeitgewinn für die Autofahrer in keinem vertretbaren Verhältnis steht zum
eklatanten Abbau an Verkehrssicherheit für alle übrigen Verkehrsteilnehmer.
Wir fordern deshalb von den Gemeinderäten von Erlenbach und Küsnacht sowie vom Tiefbauamt, dass während der ganzen Zeit der Erneuerungsarbeiten an der Seestrasse auf der Teilumleitung des Verkehrs über die Dorfstrasse, Lerchenberg-, Drusberg- und Wiesenstrasse in Erlenbach und über die Wiesenstrasse und Obere Heslibachstrasse in Küsnacht
• statt der vorgesehenen Tempolimite von 50 km/h das Tempo auf 30 km/h beschränkt wird,
• in Zusammenarbeit mit der betroffenen Bevölkerung an allen exponierten
Stellen Fussgängerstreifen eingerichtet werden,
• an neuralgischen Punkten entlang der gesamten Umleitung in Zusammenarbeit mit den betroffenen
Anwohnern weitere Sicherheitsmassnahmen geprüft und ergriffen werden,
• die sichere Veloführung über die bestehende Route 66 beibehalten wird.
• eine klar signalisierte und sichere Führung der SchweizMobil Route Nr. 66 während der ganzen
Bauzeit gewährleistet ist.
Wir fordern überdies, dass dem Rekurs, den Anwohnerinnen und Anwohner einreichen und den wir
ausdrücklich begrüssen, aufschiebende Wirkung in Bezug auf den Baubeginn zugebilligt wird. Denn: Sind
die vorgesehenen Verkehrsmassnahmen einmal installiert, kann die Durchsetzung allfälliger Entscheide des
Bezirksrates so lange verzögert werden, bis die Sanierung der Seestrasse abgeschlossen ist.
Und unterstützen Sie die Unterzeichner eines Rekurses, der dieselben Massnahmen auf dem Rechtsweg
einfordert, mit einem finanziellen Beitrag. Rekurse sind sehr teuer.
Unser Postcheck-Konto lautet: 80-120 339-8 Christian Rentsch (Stichwort: Rekurs).
Für Fragen und Anregungen wenden Sie sich an:
Asja Rentsch asjarentsch@gmx.ch 079-474 33 54
Michael Kindermann michaelkindermann@me.com 079-298 85 87
Verfolgen Sie unser Anliegen auch in Facebook:
https://www.facebook.com/groups/sanierungseestrasse/
Weitere Informationen über das Gesamtprojekt Sanierung Seestrasse 2014 & 2015 erhalten Sie
auf den Webseiten der Gemeinden Küsnacht und Erlenbach.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
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