Das Europaparlament möge erwägen allen Umweltflüchtlingen die Umsiedlung nach Europa und die Einbürgerung anzubieten. Zu diesem Zweck könnten auch in bisher dünn besiedelten Regionen neue Städte gebaut werden und zeitweise planwirtschaftlich verwaltet werden. Beim Bau neuer Städte könnte man auch beispielsweise baulich getrennte (z.B. 1-3 Meter höher gelegen und mit kleinem Zaun) Kabinentaxispuren in jeder zweiten Querstraße vorsehen.
Hintergrund:
Genaue Zahlen zum Umfang von Umweltflucht existieren nicht, weil sie bislang weder eindeutig definiert noch rechtlich geklärt ist oder statistisch einheitlich erfasst wird. Schätzungen von Migration aufgrund von Umweltproblemen oder damit verbundener Probleme gehen von einer Größenordnung zwischen grob 50 Millionen und 150 Millionen Menschen aus. [...]
Laut einer Studie des Internal Displacement Monitoring Centre (IDMC) waren im Jahr 2008 weltweit 36 Millionen Menschen infolge von Naturkatastrophen auf der Flucht, 17 Millionen im Jahr 2009 und über 42 Millionen 2010. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) schätzt die Zahl der Klimaflüchtlinge für das Jahr 2050 auf ca. 200 Millionen Menschen.
(Quelle: Wikipedia, Artikel "Umweltflüchtling")