Die Post will in der Leopoldstadt die Postämter Krummbaumgasse 2–4,
Engerthstraße 191 und Wehlistraße 309 schließen. Stattdessen sollen Postschalter
in den Bawag-Filialen in der Taborstraße, in der Lassallestraße und im neuen ÖGB-
Gebäude eingerichtet werden.
Mit der Verlegung der Postämter an den Rand der Wohngebiete verlängern sich die
Wege zum Postamt für die betroffenen BewohnerInnen. Das bedeutet vor allem für
ältere Menschen Verschlechterungen. Die Verlegung ist ein weiterer Schlag gegen
eine funktionierende Nahversorgung im Bezirk. Das Konzept der kurzen Wege in der
Stadt erleidet dadurch einen Rückschlag.
Die Post ist eine öffentliche Dienstleistung und darf nicht kaputtgespart werden.
Deshalb ersuchen die UnterzeichnerInnen dieser Liste Bundesministerin Doris
Bures, den Antrag der Post AG auf Schließung und Verlegung dieser drei Postämter
in der Leopoldstadt abzulehnen.