Unterstützung und Solidarität mit Piedad Cordoba auf der Suche nach Frieden für Kolumbien.

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VERFOLGUNG IN KOLUMBIEN VON EHRBAREN MENSCHEN UND VON ORGANISATIONEN, DIE MENSCHENRECHTE UND DEN FRIEDEN MIT SOZIALER GERECHTIGKEIT VERTEIDIGEN. Die Behörde des Bürgerbeauftragten des Landes Kolumbien richtete am vergangenen 13. April mehrere absurde und haltlose Anschuldigungen gegen die Senatorin Piedad Córdoba, während diese sich außer Landes, auf einer Europareise für den Frieden in Kolumbien und die humanitäre Vereinbarung (EUROPAZ2010)auf der Suche nach Unterstützung für die Friedensförderung in Kolumbien und für eine unmilitärische Lösung des bewaffneten Konflikts aufhielt. Dies geschah nun wenige Wochen nachdem sie als Vermittlerin die Freilassung weiterer Soldaten aus der Gewalt der FARC angeführt hatte. Die Regierung Uribe bedient sich erneut mittels ihrer Staatsanwaltschaft des unerschöpflichen Informationssystems von Raúl Reyes, um mutmaßliche Beweise für die Verbindung der Senatorin Córdoba zu den FARC anzuführen, die in keiner Weise mit dem humanitären Verhalten in Beziehung stehen, die diese bei der Freilassung von Entführten bewies. Die gleiche Methode wurde bereits bei der Hexenjagd gegen alle Bewegungen, Organisationen oder Privatpersonen eingesetzt, die sich einfach dem kriegstreiberischen Verhalten der Regierung in den Weg stellen. Die Verteidigung der Menschenrechte in Kolumbien, die Suche nach einem gerechten Frieden sowie die Opposition zur Regierung Uribes wird somit in Zusammenarbeit mit dem Organ für Verwaltungssicherheit, dem DAS, zu einer äußerst riskanten Ausübung für diejenigen, die sie mit viel Mut in die Tat umsetzen und diese Rechte im Alltag bewusst ausüben. Wir möchten Organisationen und Freunde/innen von Kolumbien auffordern, den vorliegenden Aufruf zu unterschreiben oder ihm zuzustimmen. Mit diesem Aufruf sollen mindestens 5000 Unterschriften gesammelt werden, die dann an die kolumbianischen Behörden und die internationale Presse überreicht werden sollen. Vielen Dank. -------------------------------------------------------------------------------- AUFRUF ZUR VERTEIDIGUNG VON PIEDAD CÓRDOBA in Anbetracht der ungerechten und falschen Anschuldigen, die von der Behörde des Bürgerbeauftragten der Nation Kolumbien gegen die Verteidigerin des Friedens und der Menschenrechte, der humanitären Vereinbarung und der unmilitärischen Lösung des kolumbianischen Konflikts vorgebracht wurden. Die Unterzeichnenden weisen die Anschuldigungen zurück, die am 13. April 2010 von der Behörde des Bürgerbeauftragten Kolumbiens gegen die Senatorin PIEDAD CÓRDOBA RUIZ vorgebracht wurden, laut derer die Senatorin sich der Aufforderung zu strafbaren Handlungen schuldig gemacht haben und Verbindungen zur Organisation FARC (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia) unterhalten soll, die über ein vernünftiges und erforderliches Maß im Rahmen der Vermittlertätigkeit mit dieser bewaffneten Gruppe bei der Freilassung von mehreren festgehaltenen Soldaten hinausgehen. Diese Anschuldigen, deren Zweck darin besteht, die Tätigkeiten von Aktivistenverbänden für den Frieden in Kolumbien zu hemmen und zu behindern, wie die Vereinigung, die von der Senatorin Piedad Córdoba vertreten wird, bewegen sich innerhalb eines zuvor von der kolumbianischen DAS (Verwaltungsabteilung für Sicherheit) vorgegebenen Rahmenplans. Enthalten sind darin alle Arten von Druckausübung, Erpressung und Drohungen gegen alle Umstände, die zur Opposition gegen die Regierung und ihre kriegstreiberische Politik gerechnet werden können. In diesem Sinne besteht kein Zweifel daran, dass eine Beziehung zwischen dieser Anschuldigung gegen Piedad Córdoba und dem Skandal der sogenannten „chuzadas” der DAS gegenüber Richtern, Journalisten und Politikern der kolumbianischen Opposition vorliegt. Die Beschuldigungen sind andererseits haltlos und absurd, wobei die Behörde des Bürgerbeauftragten ihre Beweise aus Informationen bezieht, die aus den Computern stammen sollen, die die kolumbianische Regierung vorgibt, nach der illegalen Bombardierung von Ecuador am 1. März 2008 sichergestellt zu haben. Dieser Militäreinsatz fand unter dem Vorwand statt, ein vorübergehendes Lager der FARC auflösen zu wollen. Der Zugriff auf die aus diesen Computern stammenden Daten fand - laut offiziellen Berichten der INTERPOL - nicht nach den international geltenden Prinzipien für die Behandlung von elektronischem Beweismaterial vonseiten der für die Gesetzesanwendung zuständigen Behörden statt. Das bedeutet, dass bei der Handhabung der Computer und ihrer Festplatten die Bewachung der entsprechenden Information zeitweise ausgesetzt hatte. Die gleichen Praktiken wurden von der Regierung Uribe bei der Verfolgung und Unterdrückung vieler Oppositioneller angewandt, wie beispielsweise bei Jorge Robledo, Gloria Inés Ramírez und dem Stadtrat Jaime Caycedo (alle Mitglieder der Partei Polo Democrático). Die Senatorin Piedad Córdoba befand sich am Ende der ersten Etappe ihrer Europareise für den Frieden in Kolumbien und die humanitäre Vereinbarung EUROPAZ2010, die einen enormen internationalen gesellschaftlichen Rückhalt genießt; die Erwartungen im Bezug auf die Verfolgung und die Unterstützung für den Frieden in Kolumbien waren weit übertroffen worden. Deshalb wird jede Anschuldigung gegen Piedad Córdoba, wenn sie noch so hart und absurd erscheinen mag, das Ziel verfehlen, die Senatorin von der gerechten Sache, von ihrem Einsatz für den Frieden abzubringen und wird auch den Rückhalt nicht schmälern können, den sie bei hunderten von sozialen Organisationen in allen Ländern Europas besitzt. Das Gegenteil wird der Fall sein: die Unterstützung für sie wird wachsen. Wir unterstützen entschlossen den Einsatz dieser Senatorin und ihrer Vereinigung, Kolumbianerinnen und Kolumbianer für den Frieden, in Verteidigung des Friedens, die humanitäre Vereinbarung und eine unmilitärische Lösung des in Kolumbien bestehenden, bewaffneten Konflikts. Für den Frieden und die Gerechtigkeit des kolumbianischen Volkes lehnen wir die unbegründeten Anschuldigungen der Behörde des Bürgerbeauftragten Kolumbiens gegen die Senatorin Piedad Córdoba ab und fordern energisch, dass diese unverzüglich zurückgenommen werden. Gemeinsam mit Piedad Córdoba, mit der Organisation der Kolumbianerinnen und Kolumbianer für den Frieden und mit den Organisationen und Menschen in Kolumbien und in aller Welt, die sich für den Frieden, die humanitäre Vereinbarung und eine unmilitärische Lösung im Sinne der Gerechtigkeit des bewaffneten Konflikts in Kolumbien einsetzen, leisten wir unsere Unterstützung und stimmen dem vorliegenden Aufruf bei. Madrid, Genf, Paris, Brüssel und Bogotá, den 16. April 2010
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