Mit großem Respekt sehen und schätzen wir, was Frauenpolitik bisher geleistet und erreicht hat! Es war ein langer, schwieriger Weg, der zurückgelegt werden musste und der sicher noch nicht zu Ende ist.
Bei der aktuellen Diskussion um die Bundeshymne kann man sich aber kaum des Gefühls erwehren, dass einigen PolitikerINNEN das Gespür für kontraproduktive Grenzen fehlt. Dieses „Anliegen“ erweckt weitgehend Heiterkeit, wie sehr oft auch zu hören – Spott und Hohn!
Haben wir Frauen das wirklich nötig? Gibt es nicht lohnendere Ziele für uns?
Diese Hymne ist den Generationen seit Kindheitstagen vertraut, sie begleitet unsere 2. Republik seit frühen Anfängen und ist auch ein Identifikationssymbol für diese geworden. Damit hat sie Würde erlangt, welche sie jetzt und in Hinkunft vor dem beliebigen Zugriff welcher Interessen auch immer schützen sollte.
Sie muss unantastbar sein und bleiben!
Wir setzen uns für den Erhalt genau dieser unserer Bundeshymne wie sie ist ein, und das soll keinesfalls unseren Interessen als Frauen schaden! Diese werden wir weiterhin mit Nachdruck wahren und zwar überall dort, wo es wirklich etwas bringt!