Die Loveparade-Katastrophe in Duisburg hat alle geschockt und tief getroffen.
Daher ist nachzuvollziehen, dass die Auflagen-Politik seitens der Ordnungsämter für ähnliche Events verschärft wird, um eine Wiederholung zu verhindern.
Auch nachzuvollziehen ist, dass Städte sich nun von Techno-Großevents distanzieren.
Nicht nachzuvollziehen ist dagegen, dass einer völlig artfremden Openair Veranstaltung kurzfristig die bereits erteilte Genehmigung wieder entzogen wird oder von vornherein nicht genehmigt wird!
Betroffen sind derzeit sogar kurzzeitige Auftakt-Openair-Veranstaltungen von 2-4 Stunden mit ca. 50 jungen Menschen vor einer anschließenden Clubnacht, aber auch bei größeren Events auf abgelegenen Wiesen & Feldern ohne jegliche Einzäunung oder sonstige Absperrungen ist das Verhalten der zuständigen Ordnungsämter nicht nachzuvollziehen. Da wird pauschal abgelehnt, was draussen mit elektronischer Tanzmusik stattfinden soll. Da hier aber völlig andere Umstände als in einem engen Tunnel herrschen, dürfen nicht die gleichen Maßstäbe wie in Duisburg gesetzt werden!
Wir fordern für Openair-Veranstaltungen zumutbare, verhältnismäßige Auflagen! Jedes Event muß einzeln nach den gegebenen Umständen geprüft und bewertet werden!
Weitere Infos: www.causes.com/causes/518310