Stop the disfigurement of John Hejduk's Berlin Tower
Sign Now
Concern is growing in the architectural community at unsympathetic alterations to the late John Hejduks Kreuzberg Tower in Berlin one of only a handful of buildings he realised during his lifetime, and one of the largest of his built works.
After many years of neglect, the buildings are currently undergoing refurbishment works that radically alter the exterior appearance, in particular the colour scheme and significant facade elements.
The alterations offer little or no significant improvement to the apartments or their surroundings, other than repairing the decay the buildings have suffered, and could just as easily, and at no significant additional cost, be achieved in a manner consistent with the original execution
Doctor Renata Hejduk, daughter of John Hejduk and an architectural historian, contacted the buildings new owner, BerlinHaus Verwaltung GmbH, earlier this year to discuss the matter, but received a dismissive response.
We the undersigned:
welcome the fact that refurbishment works are being undertaken on these buildings after many years of neglect.
object strongly to the nature of the proposed facade alterations, in particular the new colour scheme and replacement of facade elements.
regard the design of the alterations as inappropriate to the architect's intent and ruinous to the integrity of the architectural ensemble.
And therefore demand that:
work on the facades of the buildings be stopped immediately.
the owners undertake a thorough consultation with the Estate of John Hejduk and architectural experts to establish refurbishment guidelines which are both in harmony with the intent of the original, and respect the architect's rights of authorship.
amended proposals are developed in collaboration with, and with the approval of the above parties, in order to maintain the architectural integrity of this important cultural artefact.
GERMAN TEXT
Innerhalb der Architektengemeinde macht sich angesichts der Nachricht von der derzeit laufenden lieblosen Sanierung des Berliner Kreuzberg Towers, einem der seltenen Bauten des verstorbenen Architekten John Hejduk, das als sozialer Wohnungsbau im Rahmen der Internationalen Bauausstellung IBAN 1987 entstanden war, allmдhlich Unruhe breit.
Nachdem man sie viele Jahre vernachlдssigt hatte, werden die Gebдude derzeit einer Modernisierung unterzogen, die das дuЯere Erscheinungsbild, vor allem Farbfassung und wesentliche Gestaltungselemente der Fassade, erheblich verдndert.
Die Verдnderungen an der Fassade stellen keine wirkliche oder nur eine unwesentliche Verbesserung der Wohnungen und deren Umgebung dar, auch wenn sie den verfallenen Zustand der Gebдude beheben.
Dr. Renata Hejduk, Tochter John Hejduks und Baugeschichtlerin, trat bereits Anfang des Jahres an die Besitzer heran mit der Bitte um eine Erklдrung der beabsichtigen Verдnderungen an den Gebдuden, erhielt jedoch nur eine negative Antwort.
Wir, die Unterzeichneten:
begrьЯen es, dass die Gebдude nach vielen Jahren des Verfalls einer Sanierung unterzogen werden.
erheben starke Einwдnde gegen die beabsichtigten Verдnderungen an der Fassade, insbesondere die farbliche Gestaltung und den Austausch der Fassadenelemente.
betrachten die gestalterischen Verдnderungen als der Absicht des Architekten in keinster Weise angemessen und dem intakten Zustand des architektonischen Ensembles zutiefst abtrдglich.
Wir fordern daher, dass:
die Arbeiten an den Gebдudefassaden umgehend eingestellt werden.
der Eigentьmer eingehende Gesprдche mit den Erben von John Hejduk und Architektursachverstдndigen, die mit dem Gesamtwerk des Architekten vertrauten sind, fьhrt, an deren Ende Richtlinien fьr die Modernisierungsarbeiten stehen, die sowohl den architektonischen Absichten des Originals entsprechen als auch die Urheberschaft des Architekten respektieren.
die ьberarbeiteten Vorschlдge in Zusammenarbeit mit und mit der Zustimmung der oben genannten Beteiligten entwickelt werden, um den Erhalt der architektonischen Unversehrtheit dieses wichtigen kulturellen Kunstwerks zu gewдhrleisten.
If you already have an account please sign in, otherwise register an account for free then sign the petition filling the fields below.
Email and password will be your account data, you will be able to sign other petitions after logging in.
Continue with Google