Rücktrittsforderung an den Bundespräsidenten Christian Wulff
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wir möchten Sie hiermit auffordern von ihrem Amt als Bundespräsident zurückzutreten.
In den letzten Wochen wurden zahlreiche Vorwürfe gegen Sie erhoben.Mit der Kreditaffäre um die Finanzierung ihres Hauses fing es an. Sie haben sich einen Privatkredit bei der befreundeten Unternehmergattin Edith Geerkens als Ministerpräsident geben lassen und diesen anschließend durch ein rollierendes Geldmarktdarlehnen von der BW Bank abgelöst.
Damit verstießen Sie unter Umständen gegen das niedersächsische Ministergesetz.
Des weiteren wird Ihnen vorgeworfen kostenlose Urlaubseinladungen angenommen zu haben.
Für ihre Glaubwürdigkeit im Amt des Bundespräsidenten viel abträglicher als diese und weitere Vorwürfe ist aber Ihr Umgang mit ebendiesen.
Sie haben ihre finanziellen Beziehungen zur Familie Geerkens in einer Befragung im niedersächsischen Landtag verneint. Dies mag, da die Frage sich auf Herrn Geerkens bezog formal richtig gewesen sein, zeugt aber nicht von einem offenen Umgang mit dem Kredit.
In Ihrer persönlichen Erklärung vor Weihnachten 2011 bestätigten Sie weitere in der Presse kursierende Details um ihre Hausfinanzierung, verschwiegen aber dass die Umwandlung in ein reguläres Immobiliendarlehen erst im Laufe der Berichterstattung von Ihnen unterzeichnet wurde.
Deshalb wird Ihnen zurecht von allen Seiten die scheibchenweise Aufklärung des Sachverhaltes vorgeworfen.
Sie haben entgegen aller Beteuerungen der Transparenz aber nicht nur widerwillig Klarheit geschaffen sondern versucht durch Anrufe bei und Vier-Augen-Gespräche mit Redakteuren, dem Chefredakteur Kai Diekmann, dem Vorstandsvorsitzenden Mathias Döpfner und und der Mehrheitsaktionärin Friede Springer die Berichterstattung zu unterbinden.
Für diesen Angriff auf die Pressefreiheit, der ihres Amtes unwürdig ist, haben Sie sich bei Herrn Diekmann entschuldigt. Damit erklären Sie die Sache für erledigt, vergessen aber, dass Pressefreiheit keine Privatangelegenheit zwischen Ihnen und Herrn Diekmann, sondern ein gesamtgesellschaftliches Interesse ist.
Auch wenn Sie sich in allen Punkten für Unschuldig, ja als Opfer einer Medienkampagne sehen, Ihr Umgang mit den Affären hat ihre Glaubwürdigkeit und Autorität nachhaltig geschädigt.
Es geht nicht darum, ob die BILD-Zeitung gewinnt, inzwischen auch nicht mehr darum, ob die Anschuldigungen gegenüber Ihnen berechtigt sind, sondern darum ob Sie ihr Amt weiterhin mit dem gebotenen Rückhalt in der Bevölkerung wahrnehmen können.
Wir kommen zu dem Schluss, dass dies nicht der Fall ist.
Bitte versuchen Sie nicht die Affäre aus zu sitzen, denn wir werden sie nicht vergessen!
Sie sind nicht mehr unser Präsident.
Bitte treten Sie zurück!
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