PETITION FÜR DEN SCHUTZ DER SCHWEIZERISCHE PFERDEBRANCHE
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Am 23. März 2013 haben die Bundeskammern Aenderungen des Bundesgesetzes über die Raumplanung (RPG) vorgenommen, welche Besitzern von Pferden erlauben soll, diese in artgerechten Haltungssystemen unterzubringen. Die Gesetzesänderung erfolgte auf Grund einer Initiative von Herrn Nationalrat Christophe Darbelley (CVP) mit dem Titel " Haltung von Pferden in der Landwirtschaftszone". Die Initiative forderte, dass die Bestimmungen, welche die Haltung von Sport- und Freizeitpferden in der Landwirtschaftszone zu stark einschränken oder verhindern, zu lockern oder gar aufzuheben seien.
Diesen Sommer hat das Bundesamt für Raumentwicklung einen Entwurf zu der entsprechenden Raumplanungsverordnung ausgearbeitet und im Auftrag des Bundesrates in Vernehmlassung gegeben. Der Verordnungsentwurf schränkt die vom Parlament gewünschten Oeffnungen für Pferdehalter, Bauern, und Nichtbauern wieder stark ein!
Der Schweizer Rat und Observatorium der Pferdebranche, COFICHEV, hat deutlich darüber informiert und die Pferdebranche alarmiert.
Eine Facebook-Gruppe " Sauvegardons la fillière équine suisse " (= retten wir die schweizerische Pferdebranche) wurde gegründet, um auf dieses Unterwandern des parlamentarischen Willens durch die Verwaltung aufmerksam zu machen... Die Gruppe zählt schon mehr als 5000 Mitglieder, allesamt in der welschen Schweiz.
Wir erfahren eine einzigartige Mobilisierung, welche vermutlich ohnegleichen ist !
Nun heisst es, die Aktivitäten fortzuführen. Es wurde eine Petition lanciert, die den Bundesrat und die Kammern zur Einsicht bringen soll, dass die Pferdebranche (100‘000 Equiden, geschätzte direkte und indirekte 50‘000 Arbeitsplätze) ein wertvoller Teil unserer Wirtschaft ist.
Tatsächlich werden 85 % der Pferde von Bauern gehalten, für welche dies ein wichtiges Nebeneinkommen bedeutet. Die übrigen 15 % der Pferde sind in Reitställen untergebracht und in Privatbesitz.
Wenn wertvolle Kulturflächen zu schützen ist wichtig. Es muss daher darauf hingewiesen werden, dass die Pferde nur einen sehr geringen Teil der nutzbaren Ackerböden besetzen (beispielsweise weniger als 0.5 % für den Kanton Aargau im Juli 2012).
Die Unterzeichnenden verlangen vom Bundesrat, der Vorsteherin des UVEK, Frau Doris Leuthard, und dem Vorsteher des WBF, Herrn Johann Schneider-Ammann :
- dass das Pferd ein landwirtschaftliches Produkt bleibt und auch immer als ein solches anerkannt wird vom Bund, sei dies in Bezug zur Raumplanungsgesetzgebung innerhalb der Landwirtschaftszone oder im Rahmen der Landwirtschaftspolitik und der Direktzahlungsberechtigung. Dabei ist zu bedenken, dass das Pferd hauptsächlich Gras und Heu verzehrt, was ökologischen Anliegen entgegenkommt.
- dass die kleinen Landwirtschaftsbetriebe (weniger als 1 SAK) gleich behandelt werden wie die grossen landwirtschaftlichen Gewerbe (mind. 1 SAK) in Bezug auf Pensionspferdehaltung oder bäuerliche Pferdezucht. Das heisst, sie sollen die gleichen Möglichkeiten haben, notwendige Anlagen zum Wohl der Pferde und für ihrer Nutzung einzurichten (Ställe, Koppeln, Hallen, Ueberdachungen usw. )
- dass private Hobbypferdehalter (Nichtlandwirte) die gemäss Tierschutzgesetzgebung empfohlenen Infrastrukturen einrichten können und nicht nur die Mindestanforderungen erfüllen dürfen, wie das UVEK vorgeben will.
- dass Nichtlandwirte diejenige Anzahl von Pferden halten dürfen, welche der vorhandenen Fläche entspricht, also 4 Pferde pro Hektar.
Erstellt in Dommartin, am 12. November 2013
WICHTIG : Bitte unterschreiben Sie diese Petition nicht, wenn Sie bereits die französische oder die schriftliche Version unterschrieben haben!
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Der Bundesrat, der Vorsteherin des UVEK, Frau Doris Leuthard, und dem Vorsteher des WBF, Herrn Johann Schneider-Ammann
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